Der syrische Präsident Baschar al-Assad und seine Frau AsmaFoto: LOUAI BESHARA/AFP/Getty Images

Assad im SRF-Interview: „Verteidige mein Land gegen die vom Westen unterstützten Terroristen“ (+Video)

Epoch Times22. Oktober 2016 Aktualisiert: 22. Oktober 2016 20:35
Syriens Präsident Assad sagte in einem Interview, dass er sein Land gegen die "Terroristen, die als Stellvertreter für andere Länder in Syrien einmarschiert sind" verteidige. Zudem wies er die Anschuldigungen des Westens zurück, sein Volk mit Chemiewaffen anzugreifen. Er sagte auch, der Westen unterstütze Terroristen, um ihn "loszuwerden" und "Marionetten" in sein Land einzubringen.

Der syrische Präsident Baschar al-Assad ist sich sicher, den Krieg um sein Land zu gewinnen. Das machte er in einem seltenen Interview in der westlichen Presse deutlich.

Im 20-minütigen Gespräch mit der „Rundschau“ nimmt Assad Stellung zu den Bombenangriffen auf Aleppo und den Giftgasattacken auf seine Bevölkerung. Syriens Machthaber stellte klar, dass er sein Land gegen die „Terroristen, die als Stellvertreter für andere Länder in Syrien einmarschiert sind“ verteidige.

„Ich greife keine Menschen an, ich verteidige sie“

Der Westen unterstütze Terroristen, um ihn „loszuwerden und Marionetten einzubringen“, so Assad im Interview. Die Regierung in Syrien solle den westlichen „Absichten“ entsprechen – deshalb der Krieg. Im Unterschied zu den Westmächten würden die „Freunde Syriens“, wie Russland, der Iran oder China, sicher stellen, „dass der Terrorismus hier nicht siegt“.

Zudem bestreitet Assad, dass seine Armee Spitäler in Aleppo bombardiert. Das sei eine falsche Behauptung. Wenn die syrische Regierung das eigene Volk töten würde, wäre die Mehrheit der Gesellschaft gegen sie. Das sei aber nicht der Fall. „Ich greife keine Menschen an, ich verteidige sie.“

Auch den Einsatz von chemischen Waffen und Fassbomben gegen die eigene Bevölkerung weist Assad als falsche Behauptungen von sich: „Es gibt nicht den Hauch eines Beweises, dass die syrische Armee Chemiewaffen benutzt hat.“ Die angeblichen Beweise der UNO bezeichnet Assad als „unglaubwürdig“. (Siehe auch: Altmeier begründet Syrien-Intervention mit Assads mutmaßlichem Giftgas-Angriff)

In 2013 habe er sogar eine UNO-Delegation eingeladen, weil „die Terroristen chemische Waffen gegen die syrische Armee eingesetzt“ hätten. Doch damals habe sich die USA gegen die Delegation gestellt. Der Grund: Die USA habe die Terroristen unterstützt. Sie hätten genau gewusst, dass eine Untersuchung den Einsatz von chemischen Waffen bestätigen würde.

In den vergangenen Tagen haben die syrische Armee und Russland aus humanitären Gründen eine vorübergehende Waffenruhe in Aleppo verhängt. (Siehe auch: Syrien-Krieg: Unabhängiger US-Friedensrat deckt „massive Lügenpropaganda“ des Westens auf)

Hier das ganze Interview mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad

https://www.youtube.com/watch?v=b_zMWv804l0

 


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

In letzter Zeit beobachten wir, wie Hacker immer wieder beliebige Nicks verwenden und üble Kommentare unter eben diesen Namen schreiben. Trolle schrecken nicht davor zurück, das Epoch Times Logo als Profilbild sich anzueignen und ebenfalls die Kommentarfunktion auf schlimmste Weise zu missbrauchen.

Aufgrund der großen Menge solcher Angriffe haben wir uns entschieden, einen eigenen Kommentarbereich zu programmieren, den wir gut kontrollieren können und dadurch für unsere Leser eine wirklich gute Kommentar-Umgebung schaffen können.

In Kürze werden wir diese Kommentarfunktion online stellen. Bis dahin bitten wir Sie noch um etwas Geduld.


Ihre Epoch Times - Redaktion