Außenminister Lawrow: Deutsche Medien „in Bezug auf Russophobie führend auf dem Planeten“

Epoch Times10. Dezember 2016 Aktualisiert: 10. Dezember 2016 15:29
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die Vorwürfe, Russland könnte versuchen durch Cyberangriffe die Bundestagswahl zu sabotieren, entschieden zurückgewiesen. Hingegen wirft er den deutschen Medien vor, die "Speerspitze der russlandfeindlichen Bewegung" zu sein.

Nach den mutmaßlich russischen Cyberangriffen vor der US-Präsidentschaftswahl befürchtet das Bundesamt für Verfassungsschutz eine russische Einmischung in den anstehenden Bundestagswahlkampf.

„Die Hinweise auf Versuche einer Beeinflussung der Bundestagswahl im kommenden Jahr verdichten sich“, erklärte Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen am Donnerstag. Informationen, die bei Cyberattacken abfließen, könnten im Wahlkampf auftauchen, um deutsche Politiker zu diskreditieren.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel warnte: sie könne russische Versuche der Einflussnahme auf die Bundestagswahl durch Cyberangriffe nicht ausschließen.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat diese Vorwürfe, am Rande des OSZE-Treffens entschieden zurückgewiesen, berichtet „Focus-Online“.

„In Bezug auf Russophobie führend auf dem Planeten“

Hingegen meint Lawrow, die deutschen Medien seien, „in Bezug auf die Russophobie führend auf dem Planeten“.

Lawrow hielt den deutschen Medien auch vor, eine „Speerspitze der russlandfeindlichen Bewegung“ zu sein. Der Außenminister klagte, er sei in einer deutschen Zeitung als „Kriegsverbrecher“ bezeichnet worden.

„Das überlasse ich dem Gewissen der deutschen Medien, die in Bezug auf Russophobie führend auf dem Planeten sind“, fügte der russische Außenminister hinzu.

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