Australischer Feuerwehrverband: Der Klimawandel ist nicht an der Brandkatastrophe schuld

Von 14. Januar 2020 Aktualisiert: 31. Januar 2020 14:11
Nicht der Klimawandel ist an der Brandkatastrophe schuld, sondern der Grüne Schutz dieses "Gerümpels", sagte der Australische Feuerwehrverband schon 2013. Sie wiesen die Ursache für die zerstörerische Ausbreitung der Flammen einer Instanz zu, die man hier nicht in erster Linie erwarten würde: Der grünen Politik.

Der Australische Feuerwehrverband der Brandregion New South Wales (NSW) weist in aller Schärfe zurück, dass die außer Kontrolle geratene Brandkatastrophe des Landes ihre Ursache in einer „Klimaveränderung“ habe.

Die Volunteer Rural Fire Fighters haben jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit den ständigen Buschfeuern des Kontinentes. Bereits im Jahr 2013 wiesen sie nach den Bränden die Ursache für die zerstörerische Ausbreitung der Flammen einer Instanz zu, die man hier nicht in erster Linie erwarten würde: Der grünen Politik.

Originalton der Firefighters Association:

The greens and their ideology … continue to oppose and undermine our efforts to conduct hazard reduction in the cooler months“ – dt: die Grünen und ihre Ideologie behindern und untergraben weiterhin den vorsorglichen Feuerschutz in den kühleren Monaten“.

Das ist starker Tobak, denn üblicherweise werden der Politik in Katastrophenfällen Versäumnisse bescheinigt. Hier aber stellen die Feuerwehrleute fest, dass die Politik aktiv den Schutz gegen die Feuersgefahr hintertrieben habe. Beklagt wird ein „Green Tape“, ein hinderlicher Behördenparcours, der unter anderem im Namen der gleichfarbigen Ideologie herkömmliche Maßnahmen gegen Feuersbrünste erschwere oder unmöglich gemacht habe.

[Anm. der Red.: http://archive.is/55f5S  unter diesem Link des Feuerwehrverbands findet man unter dem Artikel von 2013 weitere spätere Stellungnahmen und ab Nov. 2019 viele Stellungnahmen, auch kontroverse. So bleibt der 2013-Artikel durchaus aktuell und findet in Australien jetzt noch Beachtung.]

Der Kern, um den sich bei der Feuerausbreitung alles dreht, – auch in der europäischen Eukalyptuswirtschaft – ist das Liegenlassen der abgerebelten Äste und des Blattwerks bei der Ernte. Mitgenommen werden nur die Stämme, das ganze übrige „Gerümpel“ bleibt, oft über 10 Jahre bis zur nächsten Ernte, am Boden liegen.

Dort kompostiert es wegen der Trockenheit nicht, sondern dörrt nur aus. Die hoch brennbaren ätherischen Öle bleiben dabei großenteils im Material. Nach 2-3 Jahren Wind und Sonnentrocknung bedeckt den Boden ein höchst entflammbares Zundermaterial, das – einmal in Brand geraten und angefacht – nicht mehr zu löschen ist. Über dem Material am Boden wachsen neue Eukalyptusstämme, die aber ohne den Zunder am Boden kaum in Brand zu setzen sind.

Idealerweise müsste das Ast- und Blattmaterial nach der Ernte geschreddert und als Kompostmaterial verwendet werden. Das aber ist teuer. Daher zogen es die Australier in der Vergangenheit vor, das Zundermaterial nach der Ernte kontrolliert abzubrennen.

Danach war der Boden weitgehend frei von brennbarem Material, denn der Eukalyptuswald gestattet auf seinem Boden kaum anderes Wachstum. Die Wurzeln des Eukalyptusbaumes schlagen nach der Ernte und dem Abbrennen wieder aus und bilden neue Stämme.

Das kontrollierte Abbrennen wurde von der Ideologie der Grünen eingeschränkt, weil dem jeweils eine Menge Bodenfauna zum Opfer fiel. Ob die nunmehr für die Aufgabe des alten Brandschutzes eingetauschte  Feuersbrunst ein guter Wechsel auf die Zukunft war, darf – auch außerhalb des Verbandes der Fire Fighters – bezweifelt werden.

Quelle: https://volunteerfirefighters.org.au/green-tape-prevents-volunteer-rural-firefighters-reducing-bushfire-risk

[Anm. der Red.: Einige Formulierungen wurden wegen Missverständlichkeit am 31.01.2020 geändert.]

Der Autor Hans Egeler ist Mediziner im Ruhestand, gelegentlich kommentiert er das Weltgeschehen.

 

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