Steve Bannon und Beatrix von Storch.Foto: Freie Welt TV/Screenshot

Bannon im Gespräch mit AfD-Politikerin von Storch: Bürger müssen sich voll engagieren, um linke Elite zu stoppen

Epoch Times16. Juni 2019 Aktualisiert: 17. Juni 2019 7:28
Steve Bannon betont in einem Interview mit AfD-Politikerin Beatrix von Storch wie wichtig das Engagement der Bürger ist, um ein Gegengewicht zur linken Elite zu schaffen.

Steve Bannon, ist ein US-amerikanischer Publizist, Filmproduzent, ehemaliger Investmentbanker und politischer Berater. Er leitete einige Jahre lang die Website Breitbart News Network. Im August 2016 wurde er Berater des damaligen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump. Nach der Wahl Trumps zum Präsidenten war er einige Monate lang Chefstratege im Weißen Haus.

Bannon gilt als Unterstützer der rechtskonservativen Bewegung und machte sich auch während der EU-Wahl für die rechtsgerichteten Parteien stark. Er initiierte auch das Netzwerk „The Movement“.

In einem Interview mit der AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch spricht der 65-Jährige über die großen Herausforderungen, die er auf die westliche Welt in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zukommen sieht.

„Weg mit den Videospielen“

Bannon betont: die westliche Wertegemeinschaft müsse zusammenstehen, um nicht unterzugehen. Ein „gemeinsames Wertegerüst“ würde den Westen einen. Er warnt, vor den wirtschaftlich schwierigen Zeiten, die auf den Westen zukommen würden.

Er betont auch, dass es in der nationalistischen Bewegung um Verantwortung gehe – auch der Bürger müsse Verantwortung übernehmen. „Wir glauben, die beste Regierungseinheit ist der Nationalstaat,“ sagt er. Das wäre die beste Regierungsform für den Durchschnittsbürger.

Bannon wies im Gespräch mit von Storch immer wieder auf die Wichtigkeit des Engagements des Einzelnen hin. „Wir müssen unsere Komfortzone verlassen und uns engagieren,“ sagt er. „Weg mit den Videospielen“. Die Linken hätten ihre Anhänger bereits massenhaft mobilisiert.

China als große Gefahr erkennen

Mit Blick auf die USA kritisierte er die US-Regierungen in denen zu viele „Wall-Street-Typen“ an den Hebeln saßen. Das hätte wichtige Entscheidungen, wie den Umgang mit dem kommunistischen China, die Handelspolitik und die Wirtschaftspolitik, um Jahre verzögert.

Bannon betont immer wieder, wie wichtig es ist zu erkennen, welch eine Gefahr von China ausgehe – auch für Deutschland. China würde unter anderem den deutschen Arbeitsmarkt in wenigen Jahren ruinieren.

Bannon erzählt auch über seinen Glauben: „Hätte ich meinen Glauben nicht, könnte ich nicht das tun, was ich tue,“ betont der praktizierende Katholik.

Als Vorbild für das freie Europa sieht Bannon aktuell die italienische Regierung, vor allem Innenminister Matteo Salvini. Der drastische Gegenpol dazu sei hingegen die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron. (so)

Nachfolgend das 46-Minuten lange Interview: „Die großen Herausforderungen im 21. Jahrhundert – Steve Bannon im Gespräch mit Beatrix von Storch“


Fragen an Steve Bannen zum Anklicken:

00:59 Welches ist die größte Herausforderung für die westliche Welt? / Which is the biggest challenge for western society?

02:32 Die globale linke Elite. / The global left elite.

03:35 Die Bürger wachen auf und versammeln sich. / The citizens are awakening and gathering around a flag.

06:55 Social Media als Schlüsselfaktor. Der Erfolg von Trump, Salvini, Bolsonaro, Brexit. / Social Media is a key factor. The success of Trump, Salvini, Bolsonaro and Brexit.

10:45 Die Wichtigkeit der Meinungsfreiheit und warum sie verteidigt werden muß. / The importance of free speech and why we have to fight for it.

12:45 Steve Bannon und sein Glaube. / Steve Bannon and his faith.

13:45 Welches politische Ereignis bzw. welcher Politiker hatte den größten Einfluß auf Bannon? / Which political event or politician influenced you the most?

18:10 Steve Bannon und seine Zusammenarbeit mit Donald Trump. / Steve Bannon and his collaboration with Donald Trump.

22:50 Die Wirtschaft der USA. / The US economy.

25:05 Gründe für Trumps Erfolg. Amerika ist keine imperialistische Kraft. / Reasons for Trump‘s success. America is not an imperial power.

27:20 Die geplante Mauer an der Grenze zu Mexico. / Building the wall.

29:40 Wird Trump wiedergewählt? / Will Trump be re-elected?

32:19  Patriotismus und Konservatismus. Der Nationalstaat. Merkel und Macron als Gegner des Nationalstaates. / Patriotism and conservatism. The nation-state: Merkel and Macron against it.

36:30 Welche Gemeinsamkeiten haben wir? Das jüdisch-christliche Erbe. / Which similarities do we share? The Judaeo-Christian West.

37:25 Das Weltwirtschaftsforum in Davos und die Politik der Globalisierung. / The Party of Davos and its politics of globalisation.

39:48 Die Zukunft Europas und Deutschlands. Wirtschaftskriege der Zukunft. Entwicklungen in China. / The future of Europe and Germany. Economic wars of the future. Development of China.

44:10 Welches ist momentan das größte Problem? Über das aufkommen totalitärer Staaten / Which is currently the biggest problem? The rise of totalitarian dictatorships.


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