Belgische Universität Mons: Klima-Greta winkt Ehrendoktortitel

Epoch Times10. Juni 2019 Aktualisiert: 10. Juni 2019 16:09
Angeführt von Greta Thurnberg waren belgische Schüler mit die ersten, die in der Bewegung "Fridays for Future" auf die Straße gingen. Die Belgische Universität Mons ist beeindruckt und überlegt, ob sie ihr am 10. Oktober die Ehrendoktorwürde übergibt.

Sie ist die „Botschafterin des Gewissen“ für Amnesty International und „Frau des Jahres“ für die Schweden. Viele Auszeichnungen würdigen die Klima-Aktivistin Greta Thunberg. Die goldene Kamera gab sie sogar zurück, nun winkt der 16-Jährigen der Ehrendoktortitel.

Laut „Spiegel-Online“ soll Greta Thunberg am 10. Oktober die Ehrendoktorwürde übertragen werden. Dabei hebt die Universität im belgischen Mons, die den Titel verleiht, ihre Entschlossenheit und Aufrichtigkeit in ihrer Rede und ihrem Handeln hervor. Sie sei Urheberin einer internationalen Jugend-Bewegung, die auch bei in Belgien Anhänger gefunden hat.

Belgien war eines der ersten Länder, in denen die Schüler-Demonstrationen „Friday for Future“ Fuß fassten. Thunberg selbst führte eine der Demonstrationen in Brüssel an, danach wuchs die Bewegung rasant, so „Spiegel-Online“. Zwischen 15. März und 24. Mai gingen jeweils Hunderttausende, meist Schüler, in über 100 Ländern auf die Straßen und traten für den Klimawandel ein.

Nach der Auszeichnung darf die Klima-Aktivisten dann ihren Namen erweitern: Dr. h. c. Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg, wobei h. c. für „honoris causa“, also „der Ehre wegen“ steht.

Weitere Preisträger der Ehrendoktorwürde sind der britische Ökonom Sir Nicholas Stern und der französische Filmemacher und Ex-Umweltminister Nicolas Hulot. Beide kämpfen seit Jahren gegen eine globale Erwärmung.

Anwärterin auf Friedensnobelpreis

Ob Klima-Greta auch den Friedensnobelpreis für ihr Engagement erhält, wird einen Tag nach ihrer Ehrendoktortitel-Verleihung entschieden.

Sie gilt in jedem Fall als haushohe Favoritin. Bei den Buchmachern des britischen Marktführers Ladbrokes gibt es laut „Welt“ nur knapp das Dreifache des Einsatzes, wenn man auf die Schülerin setzt. Das bedeutet ihre Chancen auf den Friedensnobelpreis liegen bei 33 Prozent.

Auf Platz zwei mit abgeschlagenen 17 Prozent folgt ihr die Neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern. Diese hatte mit ihrer Anteilnahme nach den Attentaten auf zwei muslimische Moscheen der Christchurch internationale Anerkennung geerntet, als sie mit einem Kopftuch bei der Trauerfeier auftrat. (sua)

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