Bilderberger: Entscheidet die Bilderberg-Gruppe über den Chef der EU?

Epoch Times29. Mai 2014 Aktualisiert: 29. Mai 2014 12:52
Den EU-Wählern wurden Martin Schulz oder Jean Claude Juncker als möglicher EU-Kommissionschef vorgestellt. Es kursiert jedoch das Gerücht, dass weder der eine noch der andere den Posten übernehmen wird.  Laut …

Den EU-Wählern wurden Martin Schulz oder Jean Claude Juncker als möglicher EU-Kommissionschef vorgestellt. Es kursiert jedoch das Gerücht, dass weder der eine noch der andere den Posten übernehmen wird. 

Laut "MMNews" könnte Christine Lagarde die neue EU-Chefin werden. Lagarde ist derzeit auf der Bilderberg-Konferenz in Kopenhagen.
Unlängst meinte Angela Merkel noch, dass der ehemalige Premierminister von Luxemburg, Juncker, der Spitzenkandidat für den Posten des EU-Kommissionschefs wäre. Nun distanziert sich die Kanzlerin jedoch von ihrer Vorhersage.  
Den EU-Bürgern wird gesagt, dass sie die Entscheidung über den künftigen Kommissionschef treffen würden. Es sieht jedoch nicht danach aus, denn sonst würde höchstwahrscheinlich Jean-Claude Juncker der neue Chef der EU werden.
Es scheint wahrscheinlicher, dass es keiner von den beiden Spitzenkandidaten werden wird. Wie ist das möglich?
Heute hat das Bilderberger-Treffen in Kopenhagen begonnen. Ist dies der Grund der Verzögerungen bei der Bestimmung des EU-Kommissionschefs? Auch bei der letzten Wahl schien es so, als würde der Kommissionschef von jemand anders als den EU-Wählern bestimmt werden. Hermann Van Rompuy war nämlich bis zu seinem Antritt als EU-Kommissionschef nicht sonderlich bekannt.  
Im Moment werden Schulz oder Juncker gar nicht mehr erwähnt. Aber dafür Christine Lagarde. Die französische Politiker ist noch bis Sonntag auf dem Bilderberger-Treffen in Kopenhagen anwesend. Bis dahin wird wahrscheinlich auch klar werden, wer künftig an der Spitze der EU sitzen wird.
MMNews veröffentlichte eine Liste möglicher Kandidaten für die EU-Spitze:
Im "Spiegel" heißt es:
"Nach dem Ausgang der Wahlen in Frankreich mit dem Sieg der rechtsextremen "Front National" könnte es ein starkes Signal sein, mit der derzeitigen Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, ausgerechnet eine Französin an die Spitze der EU-Kommission zu bringen. Sie wäre die erste Frau in diesem Amt und dank ihrer Erfahrung nicht nur eine starke Kommissionschefin, sondern auch geeignet, die deutsch-französische Achse in der EU zu stärken. Sie kennt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) gut. Ihr Nachteil: Lagarde – die auch als EU-Ratspräsidentin in Frage kommt – ist Mitglied der konservativen UMP und wäre wohl allein schon deshalb keine Kandidatin des sozialistischen Präsidenten François Hollande." 
Donald Tusk: Der polnische Ministerpräsident galt bei der EVP auch schon mal als geeigneter Spitzenkandidat und Alternative zu Juncker.
Enda Kenny: Der irische Premierminister hat sein Land bislang gut durch die Euro- und Finanzkrise geführt, die die Banken seines Landes besonders hart traf.
Jyrki Katainen: Der Finne hat angekündigt, im Juni als Ministerpräsident zurückzutreten.
Valdis Dombrovskis: Der Lette wollte selbst Spitzenkandidat der EVP werden, zog dann aber seine Kandidatur zurück.
(Quelle MMNews/so) 

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