Bilderberger-Konferenz 2015 – Was kommt jetzt?: Abschaffung von Bargeld, TTIP, Krieg, Bürgerunruhen

Epoch Times16. Juni 2015 Aktualisiert: 16. Juni 2015 11:40
Das mysteriöse Bilderberg-Treffen endete am Sonntag im österreichischen Telfs in Tirol. Es war das 63-zigste Mal, dass sich die Weltelite unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit getroffen hat. Beim diesjährigen …

Das mysteriöse Bilderberg-Treffen endete am Sonntag im österreichischen Telfs in Tirol. Es war das 63-zigste Mal, dass sich die Weltelite unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit getroffen hat. Beim diesjährigen Treffen waren 140 geladene Gäste anwesend unter ihnen befanden sich Regierungschefs, hochrangige Vertreter aus der Politik, die Chefs der größten Konzerne der Welt, Eigentümern von Verlagshäusern, hochrangige Militärs und Geheimdienstchefs sowie die Hochfinanz Westeuropas und der USA. 

Die Elite-Gruppe behauptet jedes Jahr, dass es sich um ein rein informelles Treffen handelt und deshalb auch keine Berichterstattung nötig wäre. Es gibt weder ein Protokoll, noch andere Aufzeichnungen der Meetings. Deshalb ist, unter anderem, auch erstaunlich, dass für diese "Private Veranstaltung" die österreichischen Steuerzahler die Sicherheitskosten übernehmen mussten.

Tatsache ist, dass es in den letzten Jahren nach den Bilderberger-Treffen weltweit spürbare Veränderungen gegeben hat. Die Ukraine-Krise, der Bankrott von Lehman-Brothers die Euroeinführung um nur einige zu nennen. Der Ehrenpräsident der Bilderberger und Ex-EU-Kommissar Etienne Davignon sagte sogar selbst, dass die Elite-Gruppe den Euro erschaffen hat.

Interessant ist auch, dass nach den Bilderberger-Veranstaltungen immer wieder enorme Karrieresprünge von Personen im öffentlichen Dienst stattgefunden haben:

• Christine Lagarde, Teilnahme 2013, danach IWF-Chefin

• Herman van Rompuy, Teilnahme 2009, danach Präsident des Europäischen Rates.

• Barack Obama, Teilnahme 2008, danach US-Präsident;

• Gerhard Schröder und Angela Merkel, Teilnahme 2005, danach Misstrauensvotum Schröder und neue deutsche Kanzlerin Merkel; 

• Jean-Claude Trichet, Teilnahme 2003, danach Präsident der Europäischen Zentralbank;

• José Manuel Barroso, Teilnahme 2003, danach Präsident der Europäischen Kommission;

• Jürgen Schrempp, Teilnahme 1994, danach Chef der Daimler Benz AG;

• Tony Blair, Teilnahme 1993, danach Chef von Labour und britischer Premierminister; 

• Bill Clinton, Teilnahme 1991, danach US-Präsident;

• Helmut Kohl, Teilnahme 1982, danach deutscher Bundeskanzler;

• Margaret Thatcher, Teilnahme 1977, danach britische Premierministerin;

• Helmut Schmidt, Teilnahme 1973, danach Bundeskanzler. (Liste von MMNews

Was wurde in diesem Jahr besprochen?

Über was wurde beim diesjährigen Bilderberg-Treffen geredet? Die Themenagenda der Konferenz auf der Bilderberg-Webseite gibt nur einen sehr wagen Einblick. Verschiedene investigative Medien schafften es trotz strengster Geheimhaltung einige interessante Informationen von Insidern zu erhalten. 

Abschaffung des Bargeldes, Griechenland und TIPP

Vor allem soll über die Abschaffung des Bargeldes diskutiert worden sein. Es heißt, dass unter dem Vorwand zukünftige Wirtschaftskrisen und "Bankruns" zu vermeiden, das Bargeld abgeschafft werden soll. Bankriesen wie die skandalumwobe HSBC sollen Kapitalverkehrskontrollen für den Ottonormalverbraucher drastisch einschränken und dem Staat größere Rechte beim Zugriff auf Privatkonten einräumen. 

Darüber hinaus soll eine Beschränkung des Edelmetalhandels in Europa geplant sein, da Sparer in den Kauf von Gold und Silber flüchten könnten.

Auch über die Lage in Griechenland wurde diskutiert.

In diesem Zusammenhang ist die Aussage des griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis interessant, der dem "Tagesspiegel" sagte: "Die Deutschen haben schon viel zu viel Geld gegeben, aber es ist verloren, es ist in einem schwarzen Loch verschwunden, denn es ist niemals wirklich nach Griechenland geflossen, sondern es ist direkt an die Banken gegangen!". Die Bankenrettung sei als Griechenlandrettung verkauft worden. 

Die überwiegende Mehrheit der Mainstrem-Medien sind bei der Griechenland-Berichterstattung gleichgeschaltet. Wurde der Chef des Axel-Springer-Konzerns, Mathias Döpfner, deshalb zu dem Bilderberg-Treffen eingeladen um diese durchgehend einheitliche Berichterstattung in der gesamten Medienlandschaft auch weiterhin zu gewährleisten?

Wie die britische Zeitung Guardian berichtet, soll auf der Konferenz auch über das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP gesprochen worden sein. Im EU-Parlament wurde unlängst über das fragwürdige Freihandelsabkommen und dessen Schiedsgerichten gestritten, sodass die Abstimmung darüber verschoben werden musste. Sogar Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), der sich sonst eher positiv über TTIP ausspricht, sieht sein Klientel im Bereich der TTIP-Schiedsgerichte klar im Nachteil: "Für einen Mittelständler ist es der Tod". 

Es wäre aber gut möglich, dass TTIP bei der Bilderberger-Konferenz trotz allem Widerstand besiegelt wurde.

[–Nuklearkrieg und Bürgerunruhen–]

Es heißt auch, dass die Elite über einen möglichen Nuklearkrieg mit Russland und China gesprochen hat. Der Konflikt zwischen der USA und China im südchinesischen Meer und die geplante Stationierung von schwerem Kriegsgerät nach Osteuropa, deuten laut verschiedenen Medien auf eine baldige militärische Eskalation hin.

Angeblich wird auch mit Bürgeraufständen gerechnet. Grund dafür ist die angespannte wirtschaftliche und soziale Lage des Westens, der enorme Anstieg von Migranten in Europa und die steigenden Rassenunruhen in den USA. 

Da die Schere zwischen Reich und Arm auseinanderklafft, lassen sich eine steigende Anzahl enorm vermögender Personen geheime Sicherheitsbunker bauen, kaufen einsame Inseln am anderen Ende der Welt und statten ihre Häuser und Wohnung mit enormen Sicherheitsvorkehrungen aus. Die Geschäfte privater Sicherheitsdienste mit Personenschutz laufen hervorragend. 

Was sagen die österreichischen Teilnehmer zur Konferenz?

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Trotz Polizeibewachung schafften es amerikanische investigativ Journalisten einige österreichische Teilnehmer der Konferenz zu befragen. Standard-Herausgeber Oscar Bronner beantwortete die Fragen des Reporters nicht und verwies auf die offizielle Themenliste auf der Internetseite der Bilderberger. Auf weitere Fragen des Journalisten sagte Bronner: "Würden sie uns bitte in Ruhe lassen, so agiert man als Journalist nicht!".

Raiffeisen-Chef Karl Svelda war auch dabei und fotografierte den Reporter. Robert Scholten, Chef der Aufsichtsbanken-AG und angeblich Veranstalter der diesjährigen Konferenz, antwortete auch auf keine der ihm gestellten Fragen. Letztendlich mussten die Reporter das Café am Innsbrucker Flughafen unter Polizeibegleitung verlassen. (so) 

Weitere Quellen: 

http://info.kopp-verlag.de/

http://www.unzensuriert.at/

Themen
Newsticker