Bund finanziert Deutsche Umwelthilfe – mit Connections zu Clinton-Wahlkampfleiter John Podesta

Epoch Times2. April 2018 Aktualisiert: 2. April 2018 18:42
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ist ein kleiner höchst umstrittener Verein. Ziel der DUH ist es, Fahrverbote für Dieselfahrzeuge mittels Klagen zu erzwingen. Finanziert wird der Verein unter anderem vom japanischen Autobauer Toyota - und vom Bund. Die Connections der DUH zu internationalen Playern in der Politik sind erstaunlich.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ist höchst umstritten. Sie ist keine wissenschaftliche Institution oder Behörde. Sie ist auch kein vom breiten Volk getragener Verein.

Tatsächlich hat die Deutsche Umwelthilfe weniger Mitglieder als ein Fußballverein. Interessant ist auch, dass der Klub vom japanischen Autohersteller Toyota gesponsert wird. Aber nicht nur: auch die Deutsche Telekom – die Geschäfte mit Autoherstellern macht – ist ein Geldgeber der sogenannten Umweltschützer.

Der kleine Verein nahm 2017 mehr als acht Millionen Euro ein, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf den Geschäftsbericht der Deutschen Umwelthilfe.

Demnach sind die größten Unterstützer: die Telekom, gefolgt von Rapunzel Naturkost und Gelsenwasser. Danach die Krombacher Brauerei, die japanischen Konzerne Kyocera (Drucker, Kopierer) und Toyota. Zudem das Recycling-Unternehmen Tomra aus Norwegen und die Gartenfirma Garp. Die „Umweltschützer“ haben aber auch einen guten Draht ins Umweltministerium.

Die DUH hat enormen Einfluss in Deutschland. Der letzte Coup: Verbot von Dieselautos in den Innenstädten. Die DUH schreckt auch nicht davor zurück deutsche Städte mit Klagen zu überziehen.

Der Verein erhält dabei tatkräftige Unterstützung aus Berlin und Brüssel. EU-Umweltkommissar Karmenu Vella will alle EU-Staaten verklagen, die die umstrittenen Grenzwerte von Luftschadstoffen wie Stickstoffdioxid nicht erfüllen.

„Blickt man hinter die Kulissen, so zwängt sich einem der Eindruck regelrecht auf, dass sich mit dem Gang durch die Institutionen ein dichtes Geflecht von Organisationen gebildet hat, welches über die richtigen Verbindungen in den Ministerien Fördergelder wie am Fließband abgreift“, sagt der AfD-Bundestagsabgeordnete Mario Mieruch zur „Jungen Freiheit“.

Deutsche Umwelthilfe und „Schwesterverein“ kassieren Millionen vom Staat

Eine Anfrage des AfD-Politikers im Februar zeigte, dass die „Umweltschützer“ erhebliche Projektzuschüsse seitens des Bundes erhalten. Bis 2021 werden 5,2 Millionen Euro fließen.

Im Bundesministerium für Bildung und Forschung ist die Deutsche Umwelthilfe in folgenden Netzwerken und Beiräten vertreten:

  • Bildung für Nachhaltige Entwicklung – Mitglied im Partnernetzwerk „Außerschulische Bildung“ (Jahre 2015 bis 2019)
  • Fördermaßnahme „Nachhaltiges Wirtschaften“ (Jahre 2016 bis 2018): Mitarbeit im Praxisbeirat in den Verbundprojekten
  • Nachhaltig gewonnene mineralische Rohstoffe
  • Integrierte Analyse einer grünen Transformation
  • Vom Klimaschutzkonzept zur zielgruppenorientierten Sanierungsoffensive
  • Mitarbeit im Praxisbeirat der Nachwuchsgruppenförderung „Obsoleszenz als Herausforderung für Nachhaltigkeit – Ursachen und Alternativen“ (Jahre 2016 bis 2021).“

Und weiter:

Auch Tochter- und Schwesterverbände der „Umwelthilfe“ erhalten Geld aus der deutschen Steuerkasse.

Deutschland zahlt

Neben DUH-Netzwerken werden auch amerikanische Umweltschutzvereinigungen mit deutschem Steuergeld unterstützt – es ist unklar welche Ziele diese Organisationen eigentlich verfolgen.

JF nennt ein Beispiel von einem „Schwesterverein“ der DUH: die Tropenwaldstiftung OroVerde. Diese Stiftung habe vier Millionen Euro Förderung aus Deutschland erhalten – und das, obwohl sie laut Lobbyliste des Bundestags nur acht Mitglieder aufführt.

Im Stiftungsrat sitzen: Harald Kächele (Vorsitzender der DUH) und Sascha Müller-Kraenner (Geschäftsführer der DUH), sowie Jürgen Resch, Geschäftsführer der DUH, als Vorstandsmitglied.

Während diese „Umweltschutz-Gruppen“ Millionen Euros – ihrer Gönner inklusive des Staates – beziehen, erhält der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) – mit über 584.000 Mitgliedern – beispielsweise „nur“ 1,3 Millionen Euro Fördergelder.

Verquickung von Politik und „Umwelthilfen“

Die Verquickung zwischen den „Umwelt-Vereinen“ und der Politik ist erstaunlich: Rainer Baake beispielsweise war von 2006 bis 2012 Geschäftsführer der DUH. Danach war er Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium unter Sigmar Gabriel.

Die „Junge Freiheit“ bezeichnet ihn als den „Manager der Energiewende“, der das Amt in einem „SPD-Ministerium mit grünem Parteibuch“ bekleidete. Baake ist 2018 zurückgetreten.

Es geht aber noch weiter: Unter den größten Einzelspendern der Umwelthilfe findet sich die ClimateWorks Foundation (CWF). Der Zeitung zufolge flossen 700.000 Dollar allein 2014 aus der in den USA ansässigen CWF an die DUH. 2015 waren es demnach rund 500.000 Dollar und 2016 rund 280.000 Dollar.

John Podesta – ein Frontmann der ClimateWorks Foundation

Die CWF ist nicht irgendeine Stiftung. Sie hat bei der „Dieselgate“-Affäre in den Vereinigten Staaten den International Council for Clean Transportation (ICCT) unterstützt. Der ICCT war jene Organisation, die den VW-Betrug in den USA aufdeckte. Einer der Frontmänner der CWF ist John Podesta.

John Podesta ist kein unbeschriebenes Blatt. Die Enthüllungsplattform WikiLeaks hackte Podestas E-Mail Account und veröffentlichte Brisantes: In einer E-Mail – November 2015 – wird darüber gesprochen, dass die CWF 500.000 Dollar an die ICCT spendete, um „aus Dieselgate Nutzen zu ziehen“.

John Podesta war auch der leitende Berater des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama. Danach leitete er den Wahlkampf der Demokratin Hillary Clinton – die wiederum von Daniel Akerson, dem ehemaligen Chef von General Motors (GM), unterstützt wurde. Ein Partner der CWF ist zudem die Ford Foundation – gegründet von Henry Fords Sohn.

Über deren wahre Absichten kann nur spekuliert werden

Interessanterweise war Jonathan Browning – britischer Topmanager und ehemaliger Mitarbeiter in leitenden Positionen bei GM, Ford und Jaguar – von Juni 2010 bis Dezember 2013 Chef der Volkswagen Group of America. Das war genau die Zeit, als VW seine „sauberen“ Dieselmotoren in den USA mit großem Werbeaufwand verkaufte…

Über die wahren Absichten der sogenannten Umwelthilfen und deren Handlangern – den Leuten mit Spitzenpositionen in Politik und Wirtschaft – kann im weiteren nur spekuliert werden. (so)

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