CBS-Moderator: „Die Presse hat ihren Ruf selbst ruiniert, nicht Trump“

Von 18. Februar 2017 Aktualisiert: 18. Februar 2017 15:19
Zwei in den USA prominente Moderatoren sind der Meinung, die Medien hätten ihren eigenen Ruf selbst zerstört - nicht US-Präsident Trump.

Der bekannte CBS-Moderator John Dickerson sagte am Freitag, die Medien seien selbst dafür verantwortlich ihren eigenen Ruf zu ruinieren und nicht US-Präsident Donald Trump.

Dickerson und der in den USA prominente Radio-Moderator Hugh Hewitt diskutierten über die Pressekonferenz vom Donnerstag, in der Trump die Glaubwürdigkeit der Medien wiederholt in Frage gestellt hatte. (Siehe: Trump über „Fake-News-Medien“: „Nicht mein Feind“ sondern „Feind des amerikanischen Volkes“)

„Der Satz: ‚Die Bürger vertrauen Euch nicht mehr‘, ist treffend für die Situation, in der wir uns derzeit in Amerika befinden”, sagt Hewitt zu Trumps Aussage gerichtet auf die Medien. „Ich denke wirklich, die Eliten in Manhattan haben das Land verloren. Sie haben es verloren.“

Die Bürger hätten tatsächlich kein Vertrauen mehr in die Medien. „Und es hat nichts damit zu tun, was Donald Trump macht,” meint Hewitts Kollege Dickerson. „Die Presse hat ihren Ruf selbst ruiniert. Und wie es dazu kam, darüber könnten wir uns lange unterhalten.”

Die Medien hätten viele kleine Geschichten über Trump völlig übertrieben berichtet, so Dickerson. Dies habe dazu geführt, dass die Bürger nun an der Glaubwürdigkeit vieler anderer Berichte zweifeln. Zudem sollten die Presseleute das amerikanische Volk repräsentieren, wenn sie dem US-Präsidenten Fragen stellten, fügt der CBS-Mann hinzu.

Eine aktuelle Umfrage von „Emerson College“ ergibt, dass die US-Bürger Donald Trump mehr glauben, als den Medien.

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