Der IS ist geschwächt: Dschihadisten wollen Verhandlungen mit syrischer Armee

Epoch Times23. Oktober 2015 Aktualisiert: 23. Oktober 2015 12:22
Die radikalen Islamisten geraten in Bedrängnis und schlagen den syrischen Regierungstruppen Verhandlungen vor. Die Terroristen brauchen eine Feuerpause.

Die Kämpfer des Islamischen Staat geraten in Syrien zusehends in Bedrängnis. Seit Ende September unterstützt Russland die syrische Regierung mit Luftangriffen um die Dschihadisten effektiv zu bekämpfen. Die Terrormiliz hatte es in den letzten Monaten geschafft größere Gebiete in Syrien unter ihre Kontrolle zu bringen.

Doch jetzt wendet sich das Blatt: Durch die Unterstützung Russlands schafften es die syrischen Regierungstruppen in den vergangenen Wochen einige Großoffensiven zu starten und die Terrormilizen in verschiedenen Gebieten zurückzudrängen. 

Die IS-Kämpfer sind geschwächt. Einige Feldkommandeure der Terroristen meldeten sich nun bei der syrischen Armee und schlugen Verhandlungen vor. Das teilte Generaloberst Andrej Kartapolow vom russischen Generalstab am Donnerstag in Moskau mit, berichtet Sputniknews.

"Einzelne Terroristenanführer nehmen Kontakt zu Einheiten der syrischen Armee auf, um Feuerpausen auszuhandeln", sagte Kartapolow.

Demnach zeigen die russischen Luftangriffe Wirkung.

Bei den gezielten Luftschlägen mussten die Dschihadisten bereits große Verluste hinnehmen. Durch die Angriffe aus der Luft konnten auch einige Infrastrukturen wie Kommandozentralen, Munitions- und Waffendepots sowie Trainingslager der Terroristen vernichtet werden. (so) 

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