Der Vatikan und das Nazi-Gold (+Video)

Epoch Times22. März 2014 Aktualisiert: 22. März 2014 19:29

Die Nazis erbeuteten während des Krieges ein Vermögen von ihren Opfern. Danach schafften sie das Gold in die Schweiz, Schweden, Portugal und andere neutrale Länder. Diese Länder halfen den Nazis das gestohlene Gold zu verstecken. Geldwäsche war an der Tagesordnung um Kriegsmaterial kaufen zu können, lautet es in einem Bericht von topinfopost.com.

Weiteres heißt es, dass nach Jahren des Krieges ein Staat nach dem anderen widerwillig seine Archive öffnete um Bankunterlagen einsehen zu können. Es gibt nur eine Ausnahme: Den Vatikan.

Trotz wiederholter Bitten aus mehreren Nationen und von jüdischen Gruppen, weigert sich der Vatikan nach wie vor den Ermittlern freien Zugang zu ihren Archiven zu gewähren.

Ein Bericht einer Task Force, geleitet von Stuart Eizenstat dem US-Unterstaatssekretär, der die Kriegsfinanzgeschäfte des Vatikan´s in Frage stellt, wird erwartet.  

Katholische Priester unterstützte die Ustascha-Organisation

Hinweise deuten darauf hin, dass die Ustascha-Plünderungen (Aufständische Kroatische revolutionäre Organisation), angestiftet von der kroatischen Pro-Nazi-Faschistischen Regierung, mit Hilfe der kroatischen katholischen Priester durchgeführt wurden. Damit konnten die Priester ihren Weg nach Rom ebnen. Einige finanzielle Mittel wurden dazu verwendet, kroatischen Kriegsverbrechern die Flucht nach Südamerika zu ermöglichen.

Von 1941 bis 1945 wurden schätzungsweise 500.000 Serben, Juden, Sinti und Roma von der Ustascha ausgerottet und ihr Eigentum wurde gestohlen. Außerdem forderten die Ustascha´s 1.000 Kilogramm Gold von den Zagreb-Juden um sie danach in den Konzentrationslagern zu töten.

Mehrere hohe katholische jugoslawische Beamte wurden später wegen Kriegsverbrechen angeklagt. Darunter war auch Dragutin Kamber. Er ordnete die Tötung von rund 300 orthodoxen Serben an. Bischof Ivan Saric von Sarajevo, auch als der "Henker der Serben" bekannt und der Nazi-Kollaborateur Bischof Gregor Rozman aus Slowenien, wurden ebenso der Kriegsverbrechen angeklagt.

Eine Gerichtsverhandlung im Jahre 1946 befand ein halbes Dutzend Ustascha-Priester für schuldig. Darunter, der ehemalige Franziskaner Miroslav Filipovic-Majstorovic. Er war ein Kommandant eines Konzentrationslagers, indem die Ustascha Hunderttausende Menschen gefoltert und geschlachtet hatten. Selbst die Nazis waren von ihrer Brutalität geschockt.

Nachdem mehr Dokumente an die Öffentlichkeit gelangten wurde ersichtlich, dass Krunoslav Draganovic einer der Drahtzieher war. Er war ein hoher Beamter des Ustascha-Ausschusses. Der Ausschuss führte die Zwangsbekehrung der Serben durch. 1943 veranlassten die Ustascha und die Kirche, Draganovic nach Rom zu schicken. Dort arbeitete er in einem Priesterseminar für kroatische Mönche. Zu dieser Zeit wurden dort auch heimliche Ustascha-Aktivitäten durchgeführt. Er wurde zu einem inoffiziellen Gesandten der Ustascha im Vatikan. Er hatte auch Verbindung zu einer Vatikanorganisation, die gegründet wurde um Kriegsflüchtlingen zu helfen.

Die Anführer wurden nie geschnappt

Draganovic und Mitarbeiter wie Golik, unterstützen eine Reihe von Ustascha-Kriegsverbrecher um einer Anklage zu entkommen.

Durch eine unterirdische Eisenbahn, von Priestern als "The Ratline" bezeichnet, sind die Ustascha in neutrale Länder, vor allem Argentinien geflohen. Nahezu die gesamte Ustascha-Führung entkam.

An dem Tag an dem Deutschland kapitulierte wurden 288 Kilogramm Gold von der kroatischen Nationalbank und den Staatskassen entfernt. Einiges davon landete in Draganovic´s Hände. Er wurde als "Goldener Priester" bezeichnet, da er etwas von dem Gold unter den kroatischen Flüchtlingen, darunter Ustascha-Soldaten, verteilte. Draganovic wurde nie verurteilt. Er ging nach Jugoslawien zurück wo er 1983 starb.

Im vergangenen Sommer tauchte ein Memo auf, welches beim US-State Department reges Interesse hervorrief. Der Vatikan sagte jedoch, dass die Anschuldigungen nicht der Wahrheit entsprechen würden.

In anderen Berichten heißt es, dass Treffen zwischen der Ustascha und Beamten aus dem Vatikan stattgefunden hätten und das sich Ustascha´s im Vatikan sowie in Castel Gandolfo, der Sommerresidenz des Papstes, verstecken würden.

Die Toleranz des Vatikan´s gegenüber der Ustascha während des Krieges war kein Geheimnis. Obwohl der Vatikan darauf besteht, dass er nichts zu verbergen hätte, weigert er sich nach wie vor Ermittlern freien Zugang zu seinen Archiven zu gewähren. Der Grund dafür ist, dass die Personalakten sensible Informationen enthalten könnten. Der Vatikan sagt, in der Regel würden kirchliche Dokumente alle 75 Jahre  veröffentlicht werden. Beobachter behaupten jedoch, dass dies viel seltener geschehen würde. (Quelle/topinfopost.com/so)

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