Deutscher Prälat im Vatikan sexueller Übergriffe beschuldigt – Papst Benedikt hat geschwiegen

Über Jahre hinweg soll der Vatikan von sexuellen Übergriffen auf Priester in seinem Staatssekretariat gewusst haben, doch weder bei der kirchlichen Justiz noch der Staatsanwaltschaft die Täter angezeigt haben.

Schwere Vorwürfe erschüttern den Vatikan. Nach ihnen soll der damalige Papst Benedikt während seiner achtjährigen Amtszeit zusammen mit seinem Privatsekretär Georg Gänswein über Jahre hinweg von sexuellen Übergriffen im Staatssekretariat des Vatikans in Rom gewusst haben, doch sie weder bei der kirchlichen Justiz noch der Staatsanwaltschaft angezeigt haben. Dies berichtet die „Bild“-Zeitung.

Stattdessen, so der Vorwurf weiter, wurde der mutmaßliche Sextäter – ein deutscher Prälat – aus der betreffenden Abteilung des vatikanischen Staatssekretariats einfach durch die Vatikan-Führung ins Ausland als päpstlicher Diplomat versetzt.

Nach erneuten sexuellen Vorwürfen dort wurde er schließlich zurück in sein deutsches Heimat-Bistum versetzt.

Opfer wirft Vatikan jahrelange Vertuschung vor

Eines der Opfer, ein Priester, wirft dem Vatikan jahrelange Vertuschung vor. Sie hätten ihm auch gesagt, dass dies zum Wohl der Kirche geschehe, zitiert ihn die „Bild“-Zeitung.

Es spricht viel dafür, dass der beschuldigte Prälat ein Wiederholungstäter ist. Unter dem Vorwand, Priester zu unterstützen, nötigt er sie durch seine Stellung im Vatikan zu sexuellen Handlungen. Ich habe beantragt, weitere Opfer als Zeugen zu vernehmen“, so der Münchner Rechtsanwalt Alexander Stevens gegenüber BILD.

Gänswein beteuerte gegenüber dem Blatt, er habe den Personalchef von Papst Benedikt über die Vorwürfe informiert. Doch der kann sich an diesen Vorfall nicht erinnern. Nun liegt der Fall bei einer Staatsanwaltschaft vor.

Sexuelle Übergriffe, nahe den päpstlichen Gemächern

Wie aus den Vernehmungen dort bekannt wurde, sollen die sexuellen Übergriffe nur wenige Meter von den päpstlichen Gemächern in Büroräumen des vatikanischen Palastes geschehen sein.

Wie aus dem Bericht des Rechtsanwaltes hervorgehen soll, hätte der Prälat dem Priester mehrfach Zungenküsse aufgenötigt.

Währenddessen soll der Beschuldigte mit der einen Hand die Geschlechtsteile seines Opfers gequetscht haben, während er mit der anderen Hand dessen Hals so stark würgte, dass der Priester sich nicht erwehren konnte.

In einer anderen Situation soll der Prälat seinen Penis auf seinen Schreibtisch gelegt und den Priester aufgefordert haben, das Geschlechtsteil mit seinem Schuh zu malträtieren.

Wie aus dem Schreiben hervorgeht, belasten die Erlebnisse den Priester seitdem stark.

Zweiter Priester erhebt ebenfalls schwere Anschuldigungen

Ein zweiter Priester aus dem vatikanischen Staatssekretariat, der ebenfalls Opfer des deutschen Prälaten geworden sein soll, äußerte der „Bild“-Zeitung gegenüber, dass er im Haus Santa Martha gegenüber der Wohnung des Prälaten im zweiten Stock wohnte.

Der Prälat hätte sein Schutzpatron sein wollen und ihn vor anderen Priestern im Vatikan schützen wollen. Der Prälat hätte sich dabei als reich und mächtig ausgegeben. Die sexuellen Handlungen, die er dann schildert, ähneln den Handlungen des zuvor genannten Falles.

Sieben Jahre soll der damalige Privatsekretär von Papst Benedikt – Erzbischof Gänswein – nachweislich von den sexuellen Übergriffen gewusst haben.

Deckte der Vatikan den Prälaten als Gegenleistung für die Wahlhilfe

Als mutmaßliches Vertuschungsmotiv gibt die Bild-Zeitung an, dass der beschuldigte Prälat Kardinal Joseph Ratzinger im Jahr 2005 half, Widerstände gegen seine Wahl zum Papst zu beseitigen. Als Gegenleistung für die Unterstützung könnte der Prälat daraufhin geschützt worden sein, so BILD.

Erzbischof Gänswein lehnt eine Stellungnahme zu den Vertuschungs-Vorwürfen laut der Bild-Zeitung ab. Der beschuldigte Prälat bestreitet die Vorwürfe und lässt seine Ämter in Absprache mit seinem Bistum ruhen. (er)

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