Die allgegenwärtige Gefahr der Atom-Reaktoren: Verteilung von Jodtabletten wegen Atomunfall

Von 9. November 2014 Aktualisiert: 9. November 2014 11:52

Die Bürger der Schweiz sind etwas verwundert was für ein "Geschenk" mit der Post eingetroffen ist. Es handelt sich um 5 Millionen Packungen Kaliumiodid die an alle Haushalte nördlich der Alpen verschickt werden. Die Begründung für diese Aktion, nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima beschloss der Bundesrat, Jodtabletten an alle Haushalte im Umkreis von 50 statt wie bisher von 20 Kilometern um die AKW zu verteilen. Damit wird von den Behörden offiziell zugegeben, mindestens zwei Drittel der schweizer Bevölkerung wäre von einer radioaktiven Verseuchung betroffen und deshalb Empfänger der Tabletten.

Angeblich bewirkt das Kaliumiodid eine Jodblockade und führt zu einer Verminderung der Aufnahme radioaktiven Jods in die Schilddrüse um den Faktor 90. Interessant ist, die Gruppe der über 40-jährigen soll keine Kaliumiodidtabletten einnehmen, da es wegen Unverträglichkeit zu Nebenwirkungen kommen kann. Irgendwie wirkt diese gross angelegte Schutzaktion lächerlich, da ja nur die Schilddrüsen bei zeitgerechter Einnahme geschützt werden. Die Jodtabletten schützen nicht gegen direkte Strahlung, die von aussen auf den ganzen Körper einwirkt. Dazu müsste man sofort einen unterirdischen Schutzraum aufsuchen. 

Für die Schweiz ist das kein Problem, denn es ist das einzige Land auf der Welt, dass für 100 Prozent der Einwohner Schutzbunker hat. Jedes Wohn- und Geschäftshaus hat einen, einschliesslich jedes Privathaus, einen Bunker aus dicken Beton mit Luftfilteranlage, Stockbetten, chemischer Toilette und hoffentlich Notvorrat. Dazu sind die meisten Strassentunnel in den Städten auch als Zivilschutzanlagen ausgebaut. Die Frage die sich daraus ergibt, wie lange kann oder muss man überhaupt im engen Schutzraum bleiben, Tage, Wochen oder Monate? Und was passiert danach? (HIER weiterlesen)

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung der Epoch Times oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

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