Die Chefin des IWF zahlt selbst keine Steuern

Epoch Times28. Juni 2015 Aktualisiert: 28. Juni 2015 16:23
Eine halbe Million Euro pro Jahr steuerfrei - die Chefin des IWF zahlt keine Steuern.

Wie der Kurier berichtete zahlt die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde für ihr Gehalt von jährlich 411.738 Euro keine Einkommenssteuern. 

Alle diplomatischen Vertreter sind für ihr internationales Einkommen von allen "staatlichen, regionalen und kommunalen Personal- und Realsteuern oder -abgaben befreit", wie es Paragraf 34 des Wiener Übereinkommens über diplomatische Beziehungen aus dem Jahr 1961 festlegt. 

IWF, Weltbank und auch die UNO-Behörden verweisen darauf, dass sie nur gutes Personal erhalten, wenn sie professionelle Fachkräfte aus dem privaten Sektor abwerben. Und diese verlangen gute Gehälter. Jedoch kommen die meisten Funktionäre der großen Institutionen von früheren Regierungsposten.

Zusätzlich zu dem Gehalt erhält die Chefin des IWF eine pauschale Aufwandsentschädigung für Repräsentationszwecke von 83.760 Dollar jährlich, für das sie keine Belege einreichen muss. Fallen weitere Spesen an, werden diese ebenfalls erstattet. Beides wird jährlich am 1. Juli an die Teuerungsentwicklung der Region Washington angepasst.

Und ebenfalls zusätzlich gilt für sie ein Fonds-interner Pensionsplan, die Höhe richtete sich nach der Anzahl der Dienstjahre als IWF-Chef. Am Ende der Dienstjahre wird eine Trennungsentschädigung gezahlt, deren Höhe sich ebenfalls nach den Dienstjahren richtet. Ihr Vertrag läuft noch bis 2016. (ks)

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