Diego Garcia-Flug MH370: Wird die US-Basis geschlossen werden?

Epoch Times22. April 2014 Aktualisiert: 22. April 2014 9:13
Die britische Souveränität über die Chagos Inseln und die von Amerika betriebene Militärbasis auf Diego Garcia werden verstärkt in Frage gestellt. In Istanbul, Türkei wird demnächst eine internationale Gerichtsverhandlung statt …

Die britische Souveränität über die Chagos Inseln und die von Amerika betriebene Militärbasis auf Diego Garcia werden verstärkt in Frage gestellt.

In Istanbul, Türkei wird demnächst eine internationale Gerichtsverhandlung statt finden, berichtete "The Guardian". Vor drei Jahren startete der Inselstaat Mauritius einen Rechtsanspruch auf die Chagos-Inseln. Dadurch könnte Diego Garcia und die anderen Inseln, Mauritius wieder zugesprochen werden. Durch die Besetzung Großbritanniens wurden Hunderte von Inselbewohnern gezwungen ihre Heimat zu verlassen und nach Großbritannien umgesiedelt.

In den letzten Wochen wurde Diego Garcia zum Fokus von vielen, da die Gerüchte darüber, dass der verschwundene Malaysia Airlines Flug MH370 auf dem Atoll gelandet sei, sich weiter verdichteten. Die US-Botschaft dementierte die Gerüchte unlängst.

Vor ein paar Monaten, sagte der mauritische Premierminister Navinchandra Ramgoolam vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen: "Vor der Unabhängigkeit – von der damaligen Kolonialmacht Großbritanniens – wurde ein Teil unseres Territoriums – die Chagos Inseln – abgetrennt. Das ist ein klarer Verstoß gegen das Völkerrecht. Dadurch ist der Prozess der Entkolonialisierung, nicht nur von Mauritius, sondern von Afrika, unvollständig."

Er fuhr fort: "Ich bin zuversichtlich, dass sich Großbritannien und die USA auf die richtige Seite der Geschichte stellen möchten."

Es gab auch Berichte darüber, dass Diego Garcia als ein "Black Site"-Gefängnis für CIA-Operationen eingesetzt wurde. Ein libyscher Rebellenführer und Gegner des Muammar Gaddafi, Abdel- Hakim Belhaj, sagte, er sei auf der Insel festgehalten und gefoltert worden, bevor er zwangsweise nach Libyen zurück kehren konnte, berichtete "RT.com". (so)

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