Diego Garcia, Golf von Bengalen Update: Die Suche wird immer kostspieliger

Epoch Times8. Mai 2014 Aktualisiert: 8. Mai 2014 9:45

Der Malaysia Airlines-Flug MH370 ist seit knapp 2 Monaten verschwunden. Aktuell planen die beteiligten Länder die nächsten Schritte der Suchaktion. Malaysische, chinesische und australische Beamte werden sich laut "CNN" am Mittwoch treffen um herauszufinden was als nächstes getan werden muss.

Das Meeting wurde einberufen nachdem Schiffe aus Bangladesch begannen im Golf von Bengalen nach dem vermissten Flugzeug zu suchen. Die australische Firma GeoResonance, behauptet in dieser Region Trümmer gefunden zu haben. Vor ein paar Tagen wiesen australische Beamte die Behauptungen von GeoResonance zurück.

"Der australische Suchtrupp ist auf Informationen von Satelliten- und anderen Daten abhängig um den Standort des verschwundenen Flugzeugs bestimmen zu können. Die angegebenen Daten von GeoResonance sind nicht innerhalb unserer Auswertungen", hieß es in einer Erklärung des Koordinators der Joint Center Agentur, laut "The Associated Press". "Das internationale Team ist überzeugt davon, dass die verschwundene Boeing im südlichen Teil des Suchgebietes ist."

GeoResonance sagte, dass das Unternhmen nicht bestätigen kann, die vermissten Flugzeugwrackteile gefunden zu haben. Bangladesch entschied sich dennoch die Hinweise zu untersuchen. Laut "BDNews24" begannen BNS Bangabandhu und BNS Anusandhan mit der Suche im Golf von Bengalen am letzten Dienstag.

Die Navy von Bangladesch suchte schon vor Wochen nach dem Wrack in der Bucht von Bengalen. Die Suche blieb erfolglos und die Suchaktion wurde abgebrochen.

David Papst, ein Mitarbeiter von GeoResonance sagte, die Technologie die sie zur Suche der vermissten Boeing verwendet hatten, wurde entwickelt um nukleare Sprengköpfe und U-Boote zu suchen. Es wurden mehr als 2 Millionen Quadratkilometern abgesucht, so das Unternehmen.

"Das Wrack war nicht da vor dem Verschwinden des MH370", sagte Papst.

Australien sagte, die nächste Phase der Suche wird noch tiefer in den Indischen Ozean gehen. Die Kosten dafür belaufen sich zusätzliche auf 60 Millionen Dollar.

"Wir wissen, dass das Wasser sehr tief ist," sagte der australische stellvertretende Ministerpräsident Warren Truss zu "CNN". "In der nächsten Phase beginnen wir mit Sonar und anderen Geräten, die in sehr großen Tiefen einsatzbar sind, zu arbeiten. Wir müssen die Beschaffenheit des Meeresboden verstehen um in der Lage zu sein, diese Art der Suche effektiv und sicher durchführen zu können."

Der nächste Schritt wird sich auf 60.000 Quadratkilometer-Boden im Indischen Ozean konzentrieren. (so)

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