Wegen Vergewaltigung von Dolmetscherin in Calais – Drei Flüchtlinge verhaftet

Von 4. November 2016 Aktualisiert: 4. November 2016 9:54
In Frankreich kam es zu einer Verhaftung von drei Flüchtlingen. Die Männer stehen in Verdacht eine Dolmetscherin vergewaltigt zu haben.

In Paris wurden am Donnerstag drei Flüchtlinge aus Afghanistan inhaftiert. Sie stehen in Verdacht, eine Dolmetscherin im Flüchtlingslager im nordfranzösischen Calais vergewaltigt zu haben.

Die Männer, im Alter von 30 bis 35 Jahren, sind in einem Vorort von Paris festgenommen worden, berichtet „RT“. Demnach gab die Staatsanwaltschaft bekannt, dass die Schuld der Verdächtigen noch nicht festgestellt wurde. Die Männer behaupten sie seien unschuldig, heißt es.

Überfall auf Dolmetscherin

Laut Meldungen vom 18. Oktober wollten drei Männer im ehemaligen Flüchtlingslager von Calais die Film-Ausrüstung eines Journalistenteams rauben. Dann habe ein mit einem Messer bewaffneter Afghane die 38-jährige Dolmetscherin zu Sex gezwungen. (Siehe: Flüchtling in Calais vergewaltigt Dolmetscherin von TV-Reporter)

Im ehemaligen Flüchtlingscamp von Calais lebten zuletzt 7.000 bis 10.000 Flüchtlinge. Unter ihnen sollen sich auch 1.000 unbegleitete Minderjährige befunden haben. Das illegale Lager wurde auch Dschungel von Calais genannt. Von dort aus zielten die Flüchtlinge auf eine Weiterreise nach Großbritannien ab. Im Ort befindet sich der Eingang des Eurotunnels und es besteht die Möglichkeit zur Überfahrt mit einer Fähre.

Wegen der unkontrollierbaren Sicherheitslage im Lager und der Versuche der Flüchtlinge nach Großbritannien zu gelangen wurde das illegale Flüchtlings-Camp ab dem 24. Oktober vollständig geräumt und aufgelöst.

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