Erdogan droht in Ungarn erneut mit „Öffnung der Türen“ für Migranten

Epoch Times7. November 2019 Aktualisiert: 7. November 2019 19:02
"Ob Unterstützung kommt oder nicht, werden wir unsere Gäste weiter beherbergen, aber nur bis zu einem gewissen Punkt", sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Donnerstag bei einer Pressekonferenz mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban in Budapest.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat bei einem Besuch in Europa einmal mehr damit gedroht, „die Türen zu öffnen“ für Migranten. „Ob Unterstützung kommt oder nicht, werden wir unsere Gäste weiter beherbergen, aber nur bis zu einem gewissen Punkt“, sagte Erdogan am Donnerstag bei einer Pressekonferenz mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban in Budapest. Ohne mehr Unterstützung werde die Türkei die Grenzen öffnen müssen.

„Wenn wir sehen, dass dies nicht funktioniert, werden wir keine Option haben, als die Türen zu öffnen. Wenn wir die Türen öffnen, ist es klar, wohin sie gehen“, sagte Erdogan. Der türkische Staatschef dringt seit Jahren auf mehr Unterstützung der Europäer zur Versorgung der 3,6 Millionen syrischen Migranten in der Türkei.

In den vergangenen Monaten drohte Erdogan wiederholt damit, die Grenzen nach Europa zu öffnen. Im Zuge eines Abkommens zwischen der Türkei und der EU wurden von EU-Seite Milliardenzahlungen für die Versorgung der Migranten zugesichert und teils auch geleistet.

Erdogan will nun einen Teil der Migranten in einer sogenannten Sicherheitszone an der türkischen Grenze in Nordsyrien ansiedeln, welche die türkische Armee von der syrischen Kurdenmiliz YPG erobert hat, doch gibt es international große Bedenken gegen das Vorhaben. „Die Sicherheitszone, die wir schaffen wollen, soll ermöglichen, dass die Migranten in unserem Land in ihre Häuser, in ihr Land zurückgehen“, sagte Erdogan nun an der Seite von Orban.

Der ungarische Regierungschef ist ein scharfer Kritiker der Aufnahme von Migranten in Europa. Er lehnt insbesondere die Einwanderung aus muslimischen Ländern ab und unterstützt daher die Pläne Erdogans, die Syrer in ihre Heimat zurückzuschicken. (afp)

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