Erneute Gewalt in Hongkong: Tränengas gegen Demonstranten – Molotowcocktails gegen Panzerfahrzeuge

Epoch Times17. November 2019 Aktualisiert: 18. November 2019 0:23
In Hongkong reißt die Gewalt zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten nicht ab. Heute kam es erneut zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen den beiden Parteien.

In Hongkong ist es erneut zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten der Pro-Demokratie-Bewegung und der Polizei gekommen.

Sicherheitskräfte benutzten am Sonntag Wasserwerfer und feuerten Tränengas auf Menschen, die seit Tagen einen wichtigen Tunnel der Stadt blockieren und sich auf einem Universitätsgelände im Stadtteil Kowloon verschanzt haben. Die Demonstranten antworteten mit Molotowcocktails, die sie auf die Panzerfahrzeuge warfen.

Livestream aus Hongkong:

Regierungsanhänger beseitigen Barrikaden

Zuvor hatten sich Dutzende von Regierungsanhängern in dem Gebiet versammelt, um Barrikaden in der Nähe des Universitätsgeländes zu beseitigen. Etwa 80 bis 100 Menschen mittleren Alters klatschten und jubelten, als sie Trümmer von der Straße in der Nähe vom Eingang des umkämpften „Cross Harbour“-Tunnels wegräumten.

Kurz darauf kehrten maskierte Demonstranten zurück, um die Straßensperren wieder aufzubauen. Örtliche Medien berichteten, dass gewaltbereite Aktivisten Ziegelsteine auf die Menschen warfen.

In den Onlinenetzwerken riefen Demonstranten außerdem für Montag zu einer „Dämmerungsaktion“ auf. „Stehen Sie früh auf, zielen Sie direkt auf das Regime, quetschen Sie die Wirtschaft aus, um den Druck zu erhöhen“, hieß es auf einem Plakat, das im Internet kursierte.

Proteste dauern seit Juni an

In der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong gibt es seit Monaten Massenproteste, die immer häufiger in Gewalt umschlagen. Die Proteste richteten sich zunächst gegen ein geplantes Gesetz, das erstmals auch Auslieferungen nach Festland-China ermöglicht hätte. Inzwischen fordert die Protestbewegung umfassende demokratische Reformen und die Absetzung der pro-chinesischen Regierung.

Nachdem sich die Proteste der Demokratiebewegung zunächst auf Abende und Wochenenden beschränkt hatten und das öffentliche Leben in der Finanzmetropole weitgehend reibungslos weiterlaufen konnte, organisierten die Demonstranten seit Anfang dieser Woche an so vielen Orten wie möglich Proteste und Blockaden und sorgten damit für Chaos. (afp)

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