Es gibt „Instrumente die künstlich Erdbeben verursachen“ – Ankaras Bürgermeister vermutet Verschwörung hinter Erdbeben in der Türkei

Epoch Times7. Februar 2017 Aktualisiert: 7. Februar 2017 16:29
Ankaras Bürgermeister Melih Gökcek wittert eine ausländische Verschwörung hinter mehreren Erdbeben im Westen der Türkei: "Der Schlag gegen die Türkei in diesem Moment wird ein Erdbeben nahe Istanbul sein, um die türkische Wirtschaft zu treffen", warnte Gökcek auf Twitter.

Nach mehreren Erdbeben im Westen der Türkei hat Ankaras Bürgermeister Melih Gökcek angedeutet, dass eine ausländische Verschwörung hinter den tektonischen Erschütterungen stecken könnte.

„Es gab ein Schiff, das seismische Forschung in der Gegend betrieb. Was dieses Schiff erforschte und aus welchem Land es stammte, muss dringend geklärt werden“, forderte der Politiker der regierenden AK-Partei am Dienstag im Kurzmitteilungsdienst Twitter.

„Der Schlag gegen die Türkei in diesem Moment wird ein Erdbeben nahe Istanbul sein, um die türkische Wirtschaft zu treffen“, warnte Gökcek, der mehr als 3,7 Millionen Abonnenten bei Twitter hat. Der Politiker, der die türkische Hauptstadt seit 1994 regiert, teilte ein Video auf Twitter, wonach es Instrumente gibt, um künstlich Erdbeben zu verursachen. Später forderte er, Schiffe und U-Boote mit großen Apparaturen zu beschlagnahmen.

Gökcek sorgt immer wieder mit verschiedenen Äußerungen für Aufsehen. So warnte er nach dem gescheiterten Militärputsch, der islamische Prediger Fethullah Gülen, der für den Putschversuch verantwortlich gemacht wird, hypnotisiere Menschen und bringe sie mittels Geistern in seine Gewalt. Regierungspolitiker machten zuletzt auch immer wieder ausländische Mächte für den Verfall der Landeswährung verantwortlich.

Die Region Canakkale im Westen der Türkei war am Montag und Dienstag von zwei Erdbeben der Stärke 5,3, und 5,2 erschüttert worden, wie die türkische Katastrophenschutzbehörde Afad meldete. Später gab es mehrere schwächere Nachbeben. Größere Schäden wurden nicht gemeldet.

Canakkale liegt an der Meerenge der Dardanellen, die ins Maramara-Meer führt. Durch das Marmara-Meer, an dem auch Istanbul liegt, verläuft eine wichtige Verwerfungslinie. (afp/so)

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