Demonstration gegen das Bilderberg-Treffen in Spanien 2010Foto: JOSEP LAGO/Getty Images

Ex-BBC-Journalist über Bilderberger: „Kriminelles Syndikat, das mit Krieg Geld verdient“ aber „Too big to jail“

Epoch Times11. Juni 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 18:09
Der ehemalige BBC-Journalist Tony Goslin bezeichnet die Bilderberger als ein "kriminelles Syndikat, welches mit Krieg Geld verdient". Im Interview mit "Infowars" meinte er, dass die Mitglieder dieser mächtigen Gruppe "Kriegsverbrecher" und "Finanzverbrecher" seien und mit Handschellen abgeführt werden müssten.

Die Bilderberg-Konferenz findet heuer von 9-12 Juni in Dresden statt. Wie jedes Jahr trifft sich die Elite unter vollständigem Ausschluss der Öffentlichkeit. Medien sind nicht erlaubt und es gibt auch keine Protokolle oder Aufzeichnungen der Meetings. Von Seiten der Organisatoren heißt es dazu, man wolle den Teilnehmern einen uneingeschränkten Informationsaustausch ermöglichen. Es wird auch behauptet, dass bei der Zusammenkunft keine politischen Entscheidungen getroffen werden.

Die geheimen Bilderberg-Konferenzen, zu denen jährlich die einflussreichsten Menschen der Welt – aus Politik, Wirtschaft, Finanzwelt und den Medien – geladen sind, sind jedoch heftig umstritten. Kritiker meinen, die Bilderberg-Gruppe bilde eine geheime Weltregierung und würde während des Treffens wichtige politische Entscheidungen fällen. 

Hier finden Sie die Teilnehmerliste

Hauptthema: Referendum zum Brexit 

Der ehemalige BBC-Journalist Tony Goslin ist einer dieser Kritiker. Er verfolgt die Bilderberg-Gruppe schon seit 20 Jahren und nimmt ihre Aktivitäten genau unter die Lupe. Goslin protokolliert die Machenschaften der vermeintlich mächtigsten Menschen der Welt und seine Erkenntnisse dazu auf seiner Internetseite Bilderberg.org.

Auch bei dem derzeitigen Treffen in Dresden, im Grand Hotel Taschenbergpalais, ist Goslin dabei. Dort gab er dem "Infowars"-Reporter Rob Dew ein Interview. 

https://youtube.com/watch?v=1cYrFnTCCGE

Der ehemalige BBC-Reporter bezeichnet die Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz als ein "kriminelles Syndikat, welches mit Krieg Geld verdient".

Das Hauptthema des Bilderberg-Treffens in Dresden sei laut Goslin das anstehende Referendum über den Brexit in Großbritannien. Die Briten hätten sich in den vergangenen Jahren zusehends von der Idee eines gemeinsamen Europas und einer Bevormundung durch Brüssel entfernt. Diesen Trend würden auch politische Bewegungen wie die UK Independence Party (UKIP) widerspiegeln. Die UKIP habe im klassischen Zweiparteien-Land bereits sehr viele Wählerstimmen bekommen. "Niemand hat jemals für die Vereinigten Staaten von Europa gestimmt", so Goslin.

Mit der Politik aus Brüssel ging Goslin scharf ins Gericht: Dort würde man nur "eine Krise nach der anderen erschaffen" und dann damit nicht umgehen können. Dass England noch nicht so stark von der Krise betroffen ist, wie Griechenland, Spanien oder Portugal, sei nur darauf zurückzuführen, dass die Briten am Pfund festgehalten hätten.

"Das Big Business, welches die EU kontrolliert – und Amerika ebenfalls … – will billige Arbeitskräfte." Und deshalb werde Europa derzeit auch mit Migranten geflutet. Dadurch könne man Löhne drücken. So mache es auch die USA mit den illegalen Einwanderern aus Mittel- und Südamerika.

"Bilderberger in Handschellen abführen"

In dem Interview meinte Goslins auch, dass alle Mitglieder der Bilderberger in Handschellen gelegt werden sollten.

"Es kann nicht sein, dass aktive Politiker an einem Treffen teilnehmen und Schweigegelübde ablegen, dass sie nichts darüber sagen werden, mit wem sie gesprochen haben, was besprochen wurde und größtenteils die Bilderberg-Konferenz nicht einmal erwähnen", sagt er.

Die Polizei vor Ort blickt seiner Ansicht nach in die falsche Richtung. "Kriegsverbrecher und Finanzverbrecher… [die Polizei] sollte diesen Leuten Handschellen anlegen."

Doch das werde nicht geschehen, denn so Goslin, "die sind Too Big to Jail". Diese Leute würden sich auch gegenseitig nicht verraten, aufgrund der Kriminalität. Die Bilderberger versuchen seiner Ansicht nach größtmögliche Kontrolle auszuüben und benutzen die EU dafür.

Ein weiteres Problem sieht Goslin darin, dass die Bilderberger seiner Meinung nach einen Großteil des Geldes in der westlichen Welt beherrschen. "Und wir sehen das Potenzial für einen massiven wirtschaftlichen Zusammenbruch." Da jetzt, nach dem Crash von 2008, niemand mehr die Ressourcen habe um die scheiternden Banken noch einmal zu finanzieren, könne die derzeitige Entwicklung zu einem "katastrophalen Crash" führen. 

Goslin meint auch, dass einige Mitglieder der Bilderberger in der Lage sind den Markt zu kontrollieren. Sie könnten darauf wetten in welche Richtung sich der Markt entwickle und deshalb mit einem Crash eine Menge Geld verdienen. Sie würden bei den notleidenden Wertanlagen aufräumen können und darauf aus sein, Geld dabei zu verdienen. Goslin fügte hinzu: "Sie wissen, dass wenn sie das Finanzsystem kontrollieren, dann kontrollieren sie das Ergebnis eines Crashs." (so) 

Quelle: 

http://n8waechter.info


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