«Dieser Scheißkerl muss wegen Verrats gehängt werden», schrieb der Ex-Butler von Donald Trump auf Facebook über den US-Präsidenten Obama. Foto: Jeff Kowalsky/Archiv/dpa

Ex-Butler von Trump fordert Obamas Tod

Epoch Times13. Mai 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 16:18
Der 84-jährige Anthony Senecal hatte in zahlreichen teils rassistisch anmutenden Facebook-Beiträgen gegen Obama und andere Politiker der demokratischen Partei gehetzt und zur Unterstützung Trumps aufgerufen.
Wegen Aufrufen zum Mord an US-Präsident Barack Obama ermittelt der Secret Service laut Medienberichten gegen den langjährigen Butler von Donald Trump.

Der 84-jährige Anthony Senecal hatte in zahlreichen teils rassistisch anmutenden Facebook-Beiträgen gegen Obama und andere Politiker der demokratischen Partei gehetzt und zur Unterstützung Trumps aufgerufen, wie das Magazin „Mother Jones“ am Donnerstag berichtete.

Unter anderem hatte der Ex-Butler des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers demnach Obama als „kenianischen Betrüger“ bezeichnet und über ihn geschrieben, er hätte längst als feindlicher Agent erschossen werden sollen. „Dieser Scheißkerl muss wegen Verrats gehängt werden“, lautete ein weiterer Kommentar.

Medienberichten zufolge kündigte der Secret Service, der Personenschutz des Präsidenten, daraufhin an, in der Angelegenheit zu ermitteln. Das Wahlkampf-Team von Trump distanzierte sich demnach von den „furchtbaren Aussagen“.

Senecal arbeite seit Jahren nicht mehr auf Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida. Nach Angaben der „New York Times“ ist Senecal allerdings inoffizieller Geschichtsschreiber des Schlosses aus den 1920er Jahren und bietet dort Führungen an.

(dpa)


Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion