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Finnland's Perttu Hyvarinen (L) und Yevgeniy Velichko aus Kasachstan im 15 +15 km-Rennen der Männer. Pyeongchang 2018 Olympische Winterspiele.Foto: ODD ANDERSEN/AFP/Getty Images

Extreme Wetterbedingungen bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang

Epoch Times11. Februar 2018
Minus 15 Grad und starker Wind – war ist eiskalt: Extreme Wetterbedingungen führten zur Absage einzelner Wettkämpfe bei Olympia. Ein Erdbeben der Stärke 4,6 erschütterte außerdem den Osten des Landes.

Extreme Wetterbedingungen haben zur Absage einzelner Wettkämpfe bei den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang geführt. Am Sonntag strichen die Verantwortlichen wegen starker Windböen unter anderem das Ski-Abfahrtsrennen der Männer aus dem Programm. Zuschauer wurden wegen der eisigen Temperaturen dazu aufgerufen, sich warm anzuziehen. Zusätzlich zum Wetter sorgte in der Nacht zu Sonntag eine Erdbebenwarnung für Alarm.

Das Beben mit einer Stärke von 4,6 erschütterte den Osten Südkoreas. Sein Zentrum lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS etwa 260 Kilometer vom Austragungsort Pyeongchang entfernt. Die Olympia-Organisatoren versicherten, dass keine Gefahr für Sportler und Zuschauer bestehe. Ein Sprecher des Organisationskomitees erklärte:

Alle Anlagen im Gebiet der Spiele sind so gebaut, dass sie Erdbeben mit Stärken von über 7,0 aushalten“.

Beißende Kälte und erhöhte Brandgefahr wegen Trockenheit

Größere Sorge bereitete den Veranstaltern die beißende Kälte, durch die die Spiele bereits jetzt zu den kältesten aller Zeiten zählen. Die Temperaturen sollen am Montag auf minus 14 Grad Celsius sinken. Wegen des starken Windes entspricht das einer gefühlten Temperatur von minus 25 Grad. Darüber hinaus wurde am Sonntag auch noch eine Warnung vor Brandgefahr aufgrund des trockenen und windigen Wetters ausgegeben.

Wegen böiger Winde verschoben die Veranstalter am Sonntagmorgen das alpine Abfahrtsrennen der Herren auf Donnerstag verlegt. Auch die Qualifikation für den Snowboard-Slopestyle-Wettbewerb der Damen wurde abgesagt.

Am Samstag hatte sich das erste Skisprung-Finale der Herren wegen des Windes um mehr als eine Stunde verzögert. „Es war kalt wie Eis da oben“, sagte der Österreicher Michael Hayböck. Der polnische Skispringer Dawid Kubacki nannte den Wettbewerb wegen des Windes „eine Lotterie“. Der Deutsche Andreas Wellinger sicherte sich beim Springen von der Normalschanze schließlich die Goldmedaille.

Zusätzlich zu den schwierigen Wetterbedingungen und dem Erdbeben wurde am Sonntag auch noch eine Warnung vor Brandgefahr aufgrund des trockenen und windigen Wetters ausgegeben. (afp)



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