#Eye4HK – Weltweite Solidarität für Hongkonger Protestaktion auf social media

Epoch Times23. August 2019 Aktualisiert: 23. August 2019 14:14
In einer Kampagne der Anteilnahme und Unterstützung: Auf Facebook, Twitter und Instagram folgen Menschen dem Aufrug, ihr rechtes Auge zu bedecken und ein Foto hochzuladen. Damit stehen sie an der Seite einer jungen Frau, die bei den Protestaktionen von einem Projektil der Polizei getroffen wurde.

Eine große Welle internationaler Aufmerksamkeit erregt die derzeitige #Eye4HK-Kampagne, übersetzt „Auge für Hongkong“. Mit dieser Aktion machen die Demonstranten auf eine junge Frau aufmerksam, die am 11. August vor der Polizeistation Tsim Sha Tsui ein Auge verloren hat.

Als die Polizei ein Projektil auf sie abfeuerte, durchschlug dies ihre Schutzbrille und riss den rechten Augapfel heraus. Die junge Frau hatte sich als Ersthelferin zu dem friedlichen Protest der Hongkonger gemeldet.

Am gestrigen Tag erfolgte der Aufruf zu der Aktion:

Laut „Hong Kong Free Press“ wurde die Betroffene notoperiert und am Dienstag aus dem Krankenhaus entlassen. Die Polizei ist über die Ursache ihrer Verletzung unklar und hat die Verletzte um Hilfe bei der Aufklärung ihrer Verletzung gebeten. Bestätigt wurde, dass derartige Projektile am 11. August abgefeuert wurden.

In der Kampagne wurden die Menschen aufgefordert, ihr rechtes Auge zu verdecken und ein Foto von sich in den sozialen Medien zu veröffentlichen, um ihre Unterstützung für die getroffene Frau und die laufenden Proteste gegen das Auslieferungsgesetz zu zeigen. Daraufhin folgte eine Welle der Unterstützung.


Anna Cheung, eine US-amerikanische Wissenschaftlerin und Aktivistin aus der Gruppe NY4HK war am Mittwoch in einer Fox News-Sendung. So wie sie bedeckten auch die Journalisten Bill McGurn und Jillian Melchior vom Wall Street Journal das rechte Auge. Dieser Beitrag wurde über 11.200 Mal geteilt und fast 1.800 Mal kommentiert

Einer der Unterstützer ist der bekannte Demokratie-Aktivist Joshua Wong. Der Anführer der „Regenschirm“-Bewegung des Jahres 2014 verließ am Montag das Gefängnis Lai Chi Kok, wo er eine zweimonatige Haftstrafe absaß.

Der 22-Jährige forderte unmittelbar nach seiner Freilassung einen Rücktritt der Hongkonger Regierungschefin Carrie Lam, die durch die Proteste gegen ein umstrittenes Auslieferungsgesetz unter Druck geraten ist.

Die Peking-nahe Politikerin sei „nicht mehr qualifiziert“ als Regierungschefin, sagte Wong vor dem Gefängnis. „Sie muss Verantwortung übernehmen und zurücktreten.“

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