Farmers to Families: US-Regierung will bis Ende Juni 40 Millionen Lebensmittelboxen ausliefern

Von 9. Juni 2020 Aktualisiert: 8. Juni 2020 22:17
Bedürftige in der Corona-Krise versorgen – und dabei Bauern und Lieferanten in Beschäftigung halten: Das Programm „Farmers to Families“, das die US-Regierung ins Leben gerufen hat, feierte in der Vorwoche das fünfmillionste ausgelieferte Paket.

Am vergangenen Donnerstag (4.6.) haben US-Landwirtschaftsminister Sonny Perdue und Chefberaterin Ivanka Trump in Vermont ein Jubiläum der besonderen Art begangen: An diesem Tag wurde die fünfmillionste Food Box im Rahmen des „Farmers to Families“-Programms des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums ausgeliefert.

„Farmers to Families“ steht für ein Amerika des Zusammenhalts

Das Programm wurde als Reaktion auf die Corona-Krise ins Leben gerufen. Sonny Purdue spricht auf Twitter von einem Programm, das „für das Beste an Amerika“ steht.

„Das Farmers to Families Food Box Programm wurde entworfen, um amerikanische Landwirte und Zulieferer jedweder Größe wieder in den Arbeitsprozess zu bringen und dabei zeitgleich auch überbelastete Lebensmittel-Abgabestellen, Community- und glaubensbasierte und andere dem Gemeinwohl und notleidenden Amerikanern dienende Organisationen zu unterstützen“, schildert Perdue.

 


Es sei ein „Hoffnungsschimmer“, so der Minister, dass Farmer, Zulieferer und Hilfsorganisationen alle Hebel in Bewegung gesetzt hätten, um diesem Programm für das amerikanische Volk zum Erfolg zu verhelfen.

„Obwohl wir einen Meilenstein erleben, der uns weiteren Auftrieb verschafft, steht dieses Programm erst am Anfang“, fügt Perdue hinzu, „und wenn die Unterstützung in dieser Form weiterläuft, werden wir bis zum 30. Juni bis zu 40 Millionen Pakete im gesamten Land zur Verteilung gebracht haben.“

Drei Milliarden US-Dollar für Lebensmittel-Programm vorgesehen

Auch Ivanka Trump äußert sich zufrieden über die bisherige Bilanz der Initiative:

„Seit dem Start der Farmers to Families Food Box wurden fünf Millionen Pakete erfolgreich an jene Amerikaner geliefert, die diese am bittersten nötig hatten. Dieses innovative Programm ermöglicht es kleinen und regionalen Zulieferern, ihre Mitarbeiter wieder in Beschäftigung zu bringen, um Nahrungsmitteln direkt von unseren amerikanischen Farmern und Ranchern zuzustellen.“

Frische Nahrungsmittel gelangten auf diese Weise schnell zu jenen, die sie benötigten. Um den Erfolg des Programms sicherzustellen, sei man Partnerschaften mit Lebensmittel-Ausgabestationen sowie gemeinnützigen Trägern und glaubensbasierten Communitys eingegangen.

Für das Programm, das vorerst in der Zeit von 15. Mai bis 30. Juni anberaumt ist, ist ein Etat von insgesamt drei Milliarden US-Dollar vorgesehen. Für etwa 451 Millionen US-Dollar soll frisches Obst und Gemüse angekauft werden, für 317 Millionen USD Milchprodukte, für 258 Millionen USD Fleischwaren und 175 Millionen USD für kombinierte Boxen.

Lieferanten packen in weiterer Folge die Waren ab und befördern sie weiter an die Partnerorganisationen, die anschließend die Bedürftigen versorgen.

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