„Moderate Rebellen“ beschießen Feldlazarett in Aleppo: Zwei russische Ärztinnen tot – Lawrow spricht von „geplanter Aktion“

Epoch Times6. Dezember 2016 Aktualisiert: 6. Dezember 2016 12:27
In Aleppo wurde eine provisorische Krankenstation der Russen unter Beschuss genommen. Dabei starben zwei russische Ärztinnen. Russlands Außenminister Lawrow geht von einer geplanten Aktion aus. Russland vermutet sogar, dass westliche Staaten den Anti-Regierungskämpfern die genauen Koordinaten des Lazaretts zugespielt haben könnten.

Am Montag kam es im syrischen Kriegsgebiet Aleppo zum Beschuss eines provisorischen russischen Feldlazarett.

Nach Angaben von RT traf eine Mörsergranate die Aufnahmestation. Demnach starb eine russische Ärztin sofort, eine zweite erlag später ihren Verletzungen. Um das Leben eines Kinderarztes werde zurzeit gekämpft. Auch ein RT Reporter wurde bei dem Anschlag verletzt, heißt es.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow glaubt nicht, dass es sich bei dem Angriff auf das Lazarett um ein Versehen handelte: „Wir sind überzeugt: Diese Aktion war geplant, und zwar von denjenigen, die mithilfe ausländischer Patrone versuchen, ihre Positionen in Aleppo zu halten“, sagte Lawrow am Dienstag, berichtet „Sputniknews“.

Nach diesem Verbrechen würden die russischen Streitkräfte nun der syrischen Armee helfen, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, „um die Krankenhäuser vor den Banditen zu schützen“.

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums stehen hinter dem Angriff, Kämpfer, die vom Westen immer wieder als „moderate Rebellen“ bezeichnet werden. Im russischen Militär wird sogar vermutet, dass westliche Staaten, den von ihnen unterstützten Rebellen, die genauen Koordinaten des Lazaretts zugespielt haben könnten. (so)

https://www.youtube.com/watch?v=SnkU0cUbreU

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