Flug MH370: Australien behauptet: „Absturz wegen Treibstoffmangel“; Emirats Chef meint: „Wahrscheinlich Entführung“

Epoch Times13. Oktober 2014 Aktualisiert: 13. Oktober 2014 10:10

Der Malaysia Airlines Flug MH370 wurde bislang nicht gefunden. Weder Wrackteile noch die schwimmenden Sitzkissen, mit denen jedes Flugzeug ausgestattet ist, konnten in der großangelegten Suchaktion geborgen werden. Trotzdem heißt es in einem unlängst veröffentlichten Bericht der australischen Regierung, dass die Passagiermaschine wegen Treibstoffmangel in den Indischen Ozean abgestürzt wäre. 

Flug MH370 verschwand am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur, Malaysia, nach Peking, China, mit 239 Passagieren an Bord. 

Seit dem Verschwinden der Boeing 777 beteiligten sich mehrere Länder an der Suche. Die Maschine wurde mit Flugzeugen, Schiffen, Satelliten und Unterwassersonden gesucht. Das australische Amt für Verkehrssicherheit veröffentlichte diese Woche einen Zwischenbericht, in dem es heißt, dass dem Flugzeug der Treibstoff ausging und die Maschine langsam in den Indischen Ozean stürzte. 

Dieser Bericht wurde unter Berücksichtigung verschiedener Untersuchungen angefertigt.

Neue Suchaktion fernab im Indischen Ozean

Die Suche nach der Boeing wurde diese Woche wieder aufgenommen. Die monatelange Suchaktion hat bislang keinen Erfolg gebracht. Jetzt wurde das Suchgebiet erneut geändert. Die australischen Behörden kartierten den Meeresboden fernab im südlichen Indischen Ozean.

Die Schiffe, die nach MH370 suchen, sind mit Sonar, Videokameras und anderen Geräten ausgestattet. Eines der Schiffe, die GO Phoenix, machte sich vor einer Woche von Jakarta, Indonesien, auf den Weg in das neue Suchgebiet. 

"Wenn sie losfahren werden sie das Unterwassersonar an ein acht Kilometer langes Kabel anbinden. Sie werden das Sonar an einen ‚Toefish‘ anbinden, der auch mit Sonargeräten ausgestattet ist und rund 100 Meter bis ganz in die Nähe des Meeresbodens ablassen", sagte der Chef der zuständigen australischen Transportsicherheitsbehörde Martin Dolan, der Daily Mail. 

Dolan sagte weiter: "Wir wissen, dass die Maschine dort gefunden werden wird, aber wir müssen herausfinden, welchem Suchbereichen wir die größte Priorität einräumen sollen", berichtete die britische Daily Mail. Er fügte hinzu: "Auch das Ziehen der teuren Ausrüstung ist eine Herausforderung. Wir müssen die Beschaffenheit des Meeresbodens erkunden. Der Meeresboden ist sehr komplex. Das ist keine einfache Sache. Zusätzlich müssen wir unsere Aufmerksamkeit auch noch auf einige andere Bereiche richten. Auch die Auswertung der Daten erfordert ein geschultes Auge, um alles verstehen zu können."

Aber während die Daily Mail schreibt, dass das Flugzeug in nur wenigen "Tagen" gefunden werden wird, sagte der australische Verkehrsminister Warren Truss: "Es ist unklar, wie lange die Suche dauert. Wir hoffen natürlich, dass wir die Boeing in den ersten Tagen finden werden, aber es könnte in der Tat ein Jahr dauern um die gesamte Fläche abzusuchen. Auch die Wetterverhältnisse haben einen Einfluss", berichtet die Australia Broadcasting Corporation. 

Chef von Emirates: "MH370 wurde wahrscheinlich entführt"

Spiegel Online veröffentlichte unlängst ein Interview mit Tim Clark, dem Chef der Fluggesellschaft Emirates. Darin äußerte Clark die Ansicht, dass MH370 wahrscheinlich durch eine Fernsteuerung von Außen entführt wurde.

Das Boeing-Patent für den "Uninterruptible Autopilot" rückte damit in den Fokus der Öffentlichkeit – zum zweiten Mal innerhalb eines Monats. Denn schon am 8. September veröffentlichte Russia Today einen kritischen Artikel von Nile Bowie, der eine Erklärung für das Verhalten des US-Flugzeugbauers und des britischen Satellitenbetreibers Inmarsat forderte.

Sehr interessant war der Umstand, dass am gleichen Tag ein Artikel der BBC erschien, der die Möglichkeit einer Entführung durch Fernsteuerung ausführlich beschrieb, aber als "Verschwörungstheorie" zerredete.

Auch in den Analysen des Investigativ-Journalisten Wolfgang Eggert spielt die Autopilot-Fernsteuerung von Boeing eine Rolle: Er kam zu dem Schluss, dass Flug MH370 und seine Passagiere zum Spielball einer hochbrisanten Intrige wurde, in welche Weltmächte verwickelt sind, weshalb international über das Schicksal und den Verbleib der Maschine geschwiegen wurde. (so/rf)

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