Flug MH370: Die Macht des „Crowdsourcing“

Epoch Times9. Juni 2014 Aktualisiert: 9. Juni 2014 15:09
Für die Angehörigen des Malaysia Airlines Flug MH370 ist die Tatsache, dass die Maschine bis jetzt noch nicht gefunden werden konnte, unerträglich. Am 8. März verschwand das Flugzeug auf dem …

Für die Angehörigen des Malaysia Airlines Flug MH370 ist die Tatsache, dass die Maschine bis jetzt noch nicht gefunden werden konnte, unerträglich. Am 8. März verschwand das Flugzeug auf dem Weg von Kuala Lump nach Peking mit 239 Menschen an Bord.

In einer Situation der Unsicherheit gibt es viele Theorien und Hypothesen um den Geisterflug. 

Wenn eine der teuersten Suchaktionen in der Geschichte der Luftfahrt keinen Aufschluss über die verschollene Boeing 777 geben kann, dann muss der Grund für das Verschwinden des Flugzeuges woanders liegen. Mittlerweile gibt es viele Menschen, die eine Verschwörung vermuten. Darunter befindet sich auch Ethan Hunt.

Der australische Geschäftsmann glaubt auch, dass das Verschwinden der Maschine etwas mit einer Verschwörung zu tun hat. Auch der alte Glaube an die Bosheit der menschlichen Art um sich zu behaupten spielt für Hunt eine Rolle. 

"Dieses Rätsel ist beispiellos in der Geschichte der Luftfahrt. Wir müssen als kollektive Gemeinschaft zusammen arbeiten, mit einem Ziel, die Wahrheit über das Verschwinden des Flugzeuges und der Passagiere herauszufinden."

Auch der ehemalige Premierminister von Malaysia, Mahathir Mohamad, meinte, dass die CIA etwas mit dem Verschwinden des Flugzeuges zu tun hätten und das Boeing und die Medien an einem "bösen Plan" teilhaben würden. 

[–"Durch ‚Crowdsourcing‘ kann die Boeing 777 gefunden werden"–]

Mohamad sagte: "Boeing und bestimmte Agencies haben eindeutig die Möglichkeiten, einen kommerziellen Airliner wie MH370 B777 per ‚unterbrechungsfreier Kontrolle‘ zu übernehmen. Nachdem jemand direkt oder ferngesteuert das Equipment zur Übernahme der Flugkontrolle aktiviert hat, haben die Piloten von MH370 die Kontrolle über ihr Flugzeug verloren."

"Die ganze Ausstattung der Kommunikation und des GPS muss doch von Boeing installiert worden sein. Wenn sie versagten, oder abgeschaltet wurden, muss Boeing wissen, wie das gemacht werden kann. Sicher würde Boeing versichern, dass sie nicht einfach so ausgeschaltet werden können, da sie lebenswichtig für die Sicherheit und Funktion des Flugzeug sind."

Mohamad forderte Boeing auch auf, ihr sogenanntes "Anti-Terror-Auto-Landesystem" zu erläutern.

Hunt sagte, mit Crowdsourcing könne das Flugzeug bestimmt gefunden werden. Es gibt jede Menge verschiedener Perspektiven und Optionen und dadurch könne das Flugzeug auch gefunden werden. Und durch die ausgesetzte Belohnung von 5 Millionen Dollar soll der Whistleblower, der weiß, was mit der Boeing 777 und den Passagieren geschehen ist, herausgelockt werden. 

"Mit dem immensen Potenzial der Masse werden wir in der Lage sein, unser Ziel, die Maschine zu finden – wo andere Methoden in der Vergangenheit gescheitert sind – zu erreichen." Hunt vermutet, dass der Whistleblower jemand aus einer militanten Gruppe oder einer der Geiselnehmer sein könnte. "Hinter diesem Projekt steckt ein starker Glaube, dass Überlebende gefunden werden können und der Alptraum ein Ende nehmen wird", fügte er hinzu. (so)

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