Flughafen von Lugansk: Bürgerwehr findet US-Waffenlager

Epoch Times23. Juli 2015 Aktualisiert: 23. Juli 2015 9:52
Prorussische Separatisten entdeckten ein Waffenlager im zerstörten Flughafen von Lugansk. Die Kampfgeräte stammen anscheinend aus den USA.

Nach Angaben der Bürgermiliz Donbass wurde am zerstörten Flughafen von Lugansk ein Waffenlager entdeckt. 

Die Milizen gaben an, in dem von Kiew abtrünnigen Gebiet im Osten der Ukraine bei Aufräumarbeiten Handfeuerwaffen und Raketen mit der Markierung des US. Department of Defense sichergestellt zu haben, berichtet das russische Nachrichtenportal Sputnik. Bei Gefechten zwischen prorussischen Separatisten und dem Kiewer Militär wurde der Flughafen zerstört. Kiew überlies das Gebiet den Milizen. 

"Beim Aufräumen haben die Arbeiter ein Depot mit Munition, Handfeuerwaffen und schweren Waffen, darunter auch Made in USA, entdeckt", teilte Leonid Tkatschenko, zuständiger Ressortleiter in der Generalstaatsanwaltschaft von Lugansk, mit, berichtet "Sputnik". 

Es wurden infrarotgelenkte Flugabwehr-Raketen vom Typ Stinger und andere Waffen sichergestellt. Die Kriegsgeräte waren mit Markierungen des US. Department of Defense versehen.

Der Eingang des Flughafens war bislang unter den Trümmern verschüttet, deshalb wurde das Munitionslager erst jetzt entdeckt, meint Tkatschenko.

Der amerikanische Präsident Barack Obama sprach sich stets gegen eine militärische Hilfe für die Ukraine aus. Das Problem "muss auf diplomatischem Wege gelöst werden" hieß es von Seiten der USA.  

Anfang Juni sagte der neue ukrainische Botschafter in Wahington jedoch, dass Kiew schon seit langem mit Waffen aus dem Westen beliefert werde.

Die Regionen Donezk und Lugansk wollten sich nach dem Machtwechsel in der Ukraine, nicht der neuen ukrainischen Regierung von Pedro Poroschenko unterordnen. Unter der Führung von prorussischen Separatisten wurden die beiden Gebiete zu "Volksrepubliken" erklärt. Seit 2014 wüten erbitterte Kämpfe zwischen den Milizen und dem ukrainischen Militär. Laut UN-Angaben sind bereits mehr als 6500 Zivilisten getötet worden. (so) 

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