Fukushima Ausfall: Dekontaminationssystem funktioniert schon wieder nicht (+Video)

Epoch Times9. Januar 2014 Aktualisiert: 9. Januar 2014 16:36

TESCO, der Betreiber des Kernkraftwerk Fukushima Daiichi, welches bei dem Erdbeben mit darauffolgenden Tsunami in 2011 schwer beschädigt wurde, sagte, dass Unternehmen plane, dass radioaktive Wasser in den Tanks bis März 2015 zu dekontaminieren, so NHK.

https://youtube.com/watch?v=rhgCFvhx1eU

(Video vom ZDF, gepostet von Denis Weckl)

Der Vertreter des Unternehmens, erzählte der "Japan Times" jedoch vor einem Monat etwas ganz anderes. Nämlich, dass das radioaktive Wasser bis Ende des Geschäftsjahres 2014 dekontaminiert werden würde.

Es ist nicht das erste Mal, dass das ALPS-System mit Problemen zu kämpfen hat: Anfang Dezember wurde ein Probelauf mit ALPS durchgeführt. Laut Berichten, brach das System noch während der Probezeit zusammen.

Das "Advanced Liquid Processing System" (ALPS) besteht aus 14 Stahlflaschen durch die das kontaminierte Wasser gefiltert wird. Nach der Filterung werden Abfallstoffe, wie das Absorptionsmittel und der Restschlamm in Sicherheitsbehälter (HIC’s) gefüllt und zu einem Zwischenlager transportiert.

Das Jahr hat bereits schlecht begonnen für das Kraftwerk Fukushima Daiichi: Vor einigen Tagen berichtete ein japanischer Arbeiter, der sich daran beteiligte die Strahlungslecks abzudichten, dass sie Klebeband zum verschliessen der undichten Stellen verwendet hatten.

Der 48 -Jährige, Yoshitatsu Uechi ist ein Automechaniker und Busfahrer. Er ist einer von den 17 Arbeitern die zur ramponierten Anlage geschickt wurden um Container zu bauen um das kontaminierte Wasser zu speichern.

Am Neujahrstag stieg seltsamer Dampf aus der Fukushima Daiichi Anlage auf. TEPCO konnte das "Dampfen" nicht erklären – aber aller Wahrscheinlichkeit nach war der Dampf radioaktiv.

Auch auf internationaler Ebene sieht es nicht besonders rosig aus.

Ende des Jahres 2013 tauchte ein Video auf, dass es scheinbar hohe Strahlungswerte an der Küste Kaliforniens gibt.  

Lokale Gesundheitsbehörden sagten jedoch, die Bewohner bräuchten sich keine Sorgen zu machen. Nach einigen Untersuchungen stellte man fest das die Lage "bedenkenlos" sei.

Im vergangenen Jahr verweigerten russische Beamten, aus Angst vor Strahlen, über 130 japanischen Autos die Zufahrt nach Russland. "Rospotrebnadzor" eine "Verbraucher Watchdog Agentur" wies darauf hin, dass auch in 2014 alle importierten Güter aus Japan streng kontrolliert werden würden.

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