Russland über Syrien: Westen täuscht russische Angriffe vor um eigene Kriegsverbrechen zu vertuschen

Epoch Times29. October 2016 Aktualisiert: 29. Oktober 2016 12:21
Der Westen wirft Russland in Syrien Kriegsverbrechen vor. Moskau dementiert. Die russische Luftwaffe habe schon seit Tagen keine Angriffe im Gebiet von Aleppo mehr geflogen. Im Gegenteil, russische Angriffe würden vom Westen "fabriziert".

Russland werden in Syrien Kriegsverbrechen vorgeworfen. Die russische Luftwaffe würde „wahllose Angriffe“ durchführen, heißt es aus dem Westen. Doch in den letzten zehn Tagen flogen die Russen, nach eigenen Angaben, keine Angriffe mehr im Raum des syrischen Aleppo. Doch die Vorwürfe aus dem Westen reisen nicht ab.

Am Freitag dementierte der Generalstab in Moskau die Anschuldigungen. General Sergej Rudskoj, Chef der Operativen Verwaltung im russischen Generalstab, meinte aber, dass der Westen russische Angriffe vortäusche, um von den Kriegsverbrechen der US-geführten Koalition abzulenken.

„Weil die russische und die syrische Luftwaffe bereits seit zehn Tagen nicht mehr nach Aleppo fliegen, werden russische Angriffe in anderen Teilen Syriens ‚fabriziert'“, so Rudskoj, berichtet „Sputnik-News“.

Als Beispiel nannte er die medial weit verbreitete Tragödie in einer Schule in der von Rebellen kontrollierten syrischen Provinz Idlib. Laut UN-Kinderhilfswerk Unicef wurden bei einem Luftangriff auf die Schule 22 Kinder und sechs Lehrer getötet. Russland wird für den Angriff verantwortlich gemacht.

Tatsächlich ginge es dabei aber nur darum, „die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit von den Kriegsverbrechen abzulenken, die die von den USA geführte Koalition begeht,“ so Rudskoj.

Das russische Verteidigungsministerium bezeichnete einen Videobericht, über den vermeintlichen Luftangriff auf die Schule, als Fake. Dazu veröffentlichte die Behörde eigene Fotobeweise um die Fälschung zu entlarven.

Auf den Bildern seien „keinerlei Schäden am Dach der Schule und keine Bombenkrater auf dem umliegenden Gelände zu sehen“, sagte Militärsprecher Igot Konaschenkow, so „Sputnik“. Zudem betonte er, dass am 26. Oktober – dem Tag des vermeintlichen Angriffs – gar keine russischen Flugzeuge in der Region geflogen seien.

 

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