Hatte US-Arzt Kent Brantly jemals Ebola? – Details seiner Heilung durch „Zmapp“

Epoch Times23. August 2014 Aktualisiert: 23. August 2014 6:00

Na sowas: Zwei US-Amerikaner wurden angeblich von Ebola geheilt und konnten diese Woche das Krankenhaus verlassen. Die Story um das Wundermedikament Zmapp wurde von den US-Medien verbreitet. Ihr Wahrheitsgehalt wird von Beobachtern angezweifelt.

Hier die Geschichte:

Der Arzt Kent Brantley habe sich mit Ebola infiziert, während er in Liberia Patienten mit dem tödlichen Virus behandelte. Daraufhin wurde er am 2. August nach Atlanta, Georgia geflogen und sei im Emory University Hospital mit dem experimentellen Medikament ZMapp behandelt worden.

Eine weitere Entwicklungshelferin, Nancy Writebol, sei im gleichen Krankenhaus ebenso mit ZMapp behandelt und konnte am Dienstag wieder die Klinik verlassen. Beide hätten sich in nur knapp drei Wochen nach Beginn der Behandlung erholt.

Er konnte trotz Ebola laufen!

Interessantes Detail: Als Brantly in Amerika ankam, ging es ihm überraschend gut – so gut, dass er sogar selbst ins Krankenhaus laufen konnte! Das ein Ebola-Patient zu so etwas fähig ist, verwunderte dann doch einige medizinische Koryphäen. Die Meldung schaffte es sogar bis in die ABCNews. Im Artikel hieß es: „Als der Arzt in der Lage war, selbst ins Krankenhaus zu laufen, sagten mindestens zwei Experten, sie seien überrascht, aber auch erfreut darüber zu sehen, dass es ihm gut ging“.

Und auch bei der Pressekonferenz anlässlich seiner „Heilung“ und Entlassung sah Brantly topfit aus. Keineswegs wie einer, der die vergangenen drei Wochen gegen Ebola gekämpft hat. Das Virus zerstört die Zellwände des Körpers und verursacht schwere innere Blutungen. In 60-90 Prozent aller Fälle sterben die Patienten neun Tage nach Ausbruch der Krankheit.

Fazit: Wahrscheinlich hatte Brantly niemals Ebola und die ganze Geschichte wurde inszeniert. Doch aus welchem Grund?

Botschaft an die Amis: „Glauben hilft nicht“

Schauen wir uns die Bausteine der Geschichte einmal an, die natürlich genau auf ein US-amerikanisches Publikum abgestimmt waren:

Sowohl der 33-jährige Arzt Brantly, als auch die 59-jährige Nancy Writebol arbeiteten laut Medienberichten für die missionarische Hilfsorganisation „Samaritan’s Purse“, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, Menschen in Not „geistliche und praktische Hilfe“ zu leisten. Bei ihrer Arbeit in Liberia wurden sie angeblich mit Ebola infiziert.

Youtube-Nutzer Mindcrime1994 analysierte:

Die ganze Geschichte zielt darauf ab, Menschen unterschwellig zu vermitteln, dass Gott ihnen nicht helfen kann. Zuerst wird das Image des gläubigen Missionars aufgebaut und immer wieder [Brantlys] Statement eingebaut ‚es sei Gottes Wille gewesen, dass er diesen Menschen hilft‘. Und dann zieht er sich den grausamsten und tödlichsten Krankheitserreger zu (…). Getoppt wird das ganze durch seine angebliche, wundersame Heilung, ermöglicht durch unsere medizinische Wissenschaft – wobei Gott versagt und ihn nicht geschützt hat.“

Ein interessanter Ansatz. Bei der Pressekonferenz zu seiner Entlassung nannte Brantly seine Heilung – wie zu erwarten –  trotzdem „ein Wunder“.

Wundermedikament Zmapp 

Aber vielleicht sollten wir auch anderen Nachrichten über das Medikament Zmapp besser nicht glauben. Sie klingen ähnlich surreal. Hinzu kommt, dass es seitens des Herstellers hieß, es seien "nur sehr kleine Mengen des Medikamentes herstellbar" und "die Vorräte gingen bereits aus". Wenn es tatsächlich ein Mittel gegen Ebola gäbe, könnten Pharmakonzerne damit einen Reibach machen, den sie sich sicher nicht entgehen lassen würden. Viel wahrscheinlicher sind die Zmapp-Berichte eine Augenwischerei, die uns über die Machtlosigkeit der Schuldmedizin hinwegtäuschen soll. Passenderweise wussten nicht mal amerikanische Medien, ob die beiden angeblichen Ebola-Heilungen nun "aus eigener Kraft oder durch das Medikament" geschahen.

Diese Länder sind von Ebola betroffen

Ebola ist bislang in Guinea, Sierra Leone, Liberia und Nigeria aufgetaucht. Auch anderorts wurden einige Ebola Fälle vermutet.Seit dem Ausbruch der Seuche im südöstlichen Guinea im März 2014 wurden 2.473 Menschen mit der Krankheit infiziert. Davon sind bereits 1.350 gestorben. Die Dunkelziffer dürfte jedoch höher sein. (so / rf)

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Quelle: Freeradiorevolution


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