Hilfszusagen von 6,9 Milliarden Euro bei Geberkonferenz für Syrien-Flüchtlinge

Epoch Times30. Juni 2020 Aktualisiert: 30. Juni 2020 19:02

Die internationale Geberkonferenz für Syrien-Flüchtlinge hat Hilfszusagen in Höhe von 6,9 Milliarden Euro gebracht. Der für Krisenhilfe zuständige EU-Kommissar Janez Lenarcic begrüßte am Mittwoch, dass die Geberländer trotz der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu umfangreichen Spenden bereit gewesen seien. Deutschland sagte bei der von der EU und der UNO organisierten Konferenz fast 1,6 Milliarden Euro zu.

Seit dem Beginn des Syrien-Konflikts 2011 wurden mehr als 380.000 Menschen getötet. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung wurde innerhalb des Landes vertrieben oder ist in Nachbarländer wie Jordanien, Libanon oder die Türkei geflohen.

Die Corona-Krise mache die Lage noch schwieriger als in den vergangenen Jahren, sagte Lenarcic. Sie führe zu einem „riesigen Anstieg der humanitären Bedürfnisse in der Welt, habe aber auch „tiefgreifende Auswirkungen auf die Gebervolkswirtschaften“. Insofern sei das Ergebnis der Geberkonferenz um so erfreulicher.

Von den 6,9 Milliarden seien 4,9 Milliarden für das laufende Jahr vorgesehen, sagte Lenarcic weiter. Zwei Milliarden Euro seien für die Zeit danach. Internationale Finanzinstitutionen hätten zudem Kredite zu günstigen Konditionen in Höhe von sechs Milliarden Euro zugesagt. (afp)

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