Im Kampf gegen Daesh – Russland erhöht Druck: UN plant gegen Terror-Finanzierung vorzugehen

Epoch Times5. Dezember 2015 Aktualisiert: 5. Dezember 2015 10:26
Russland will die Finanzquellen des Daesh (IS) austrocknen: Der russische Präsident konnte den UN-Sicherheitsrat nun dazu bewegen eine Debatte über den Stopp der Terror-Finanzierung zu führen. Noch vor Weihnachten werden sich die UN-Finanzminister Treffen um darüber zu diskutieren.

Seit längerem fordert Russland eine Diskussion darüber, wie man die Finanzquellen der Terrorgruppe Daesh (Islamischer Staat) einfrieren kann. 

Die Forderung des russischen Präsidenten Wladimir Putin wird nun im UN-Sicherheitsrat diskutiert werden. Die Finanzminister der im UN-Sicherheitsrat vertretenen 15 Mitgliedstaaten wollen noch vor Weihnachten Maßnahmen besprechen, Extremistengruppen wie den Daesh finanziell auszutrocknen, berichten die Deutschen Wirtschafts Nachrichten. 

Am 17. Dezember soll das Treffen in New York stattfinden, teilte das US-Finanzministerium in Washington am Freitag mit. Bei der Sitzung sollten "zusätzliche notwendige Maßnahmen" diskutiert werden, Extremisten "von ihren Finanzierungsquellen abzuschneiden und die Fähigkeiten von Staaten zu stärken, die Finanzierung von Terrorismus zu verhindern," so "DWN".

Für die Türkei könne diese Diskussion unangenehm werden. Russland beschuldigt den türkischen Präsidenten Erdogan und seine Familie direkt in Ölgeschäften mit dem Daesh verwickelt zu sein.

"Hauptabnehmer des vom Islamischen Staat in Syrien und im Irak gestohlenen Erdöls ist die Türkei", sagte Vizeverteidigungsminister Anatoli Antonow in Moskau. "Nach vorliegenden Angaben sind die politische Führung des Landes, Präsident Erdogan und seine Familie, auch verwickelt." (Siehe: Hier sind die Beweise: Erdogan persönlich macht Ölgeschäfte mit dem IS)

Russland kündigte an, das Beweismaterial gegen die Türkei den UN vorzulegen. Von russischer Seite hieß es, dass drei zentrale Öl-Schmuggelrouten identifiziert werden konnten. Demnach sei die Türkei der Hauptkäufer des geschmuggelten Öls. An der Grenze würden Tanklaster unkontrolliert von türkischen Behörden in das Land gelassen, sagte Rudskoy, Russlands Vize-Generalstabschef.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen besteht aus fünf ständigen Mitgliedern, darunter die USA. Nicht alle 15 Staaten sind ständige Mitglieder, so "DWN". Das angekündigte Treffen wäre laut den USA das erste und dabei würden sich ausschließlich die Finanzminister der Sicherheitsratsmitglieder treffen. (so) 

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