„Im Kampf gegen ISIS“: Obama droht Assad zu stürzen und die syrische Luftwaffe zu zerstören

Epoch Times15. September 2014 Aktualisiert: 15. September 2014 14:29

Der amerikanische Präsident Barack Obama drohte am Sonntag damit, den syrischen Führer Bashar al-Assad zu stürzen.

Obama sagte, sollte Assad die amerikanischen Kampfjets, die illegal in syrischen Luftraum eindringen und das Land bombardieren, abschießen, dann würde Amerika Syriens Luftverteidigungssystem auslöschen und die syrische Regierung stürzen.

Der Präsident machte diese Bemerkung am Sonntag während einer Sitzung im Weißen Haus. Danach hielt Obama eine Rede und erläuterte die Strategie Washingtons im Kampf gegen die militante Terrororganisation ISIS,  berichtete die New York Times. 

Obama orderte das US-Militär am Mittwoch an, die Bombenangriffe gegen ISIS zu erweitern und befahl Luftangriffe in Syrien auszuführen. 

"Wenn er [Assad] wagt dies zu tun, dann werde ich den amerikanischen Streitkräften anordnen das syrische Flugabwehrsystem zu zerstören," sagte Obama, verriet eine Quelle der New York Times.  

Obama machte darauf aufmerksam, dass dies sogar einfacher wäre als die ISIS-Terroristen zu bombardieren, da die Standorte der syrischen Armee bekannt sind. 

Syrischer Außenminister warnt die USA vor unerlaubten Bombardements  

Das Pentagon gab bekannt, dass die Vereinigten Staaten bereits mehr als 150 Luftangriffe gegen ISIS im Irak durchführten. 

Der syrische Außenminister Walid al-Moallem warnte die USA und ihre Verbündeten davor, ISIS auf syrischem Boden zu bombardieren. 

"Syrien ist bereit mit den regionalen und internationalen Bemühungen im Kampf gegen den Terror zu kooperieren. Dies muss aber in Übereinstimmung mit den UN-Resolutionen und der Achtung der syrischen Souveränität durchgeführt werden", sagte Moallem letztes Monat in Damaskus, laut PressTV.

"Jeder ist willkommen, darunter auch Großbritannien und die Vereinigten Staaten, um gegen ISIS und Nusra zu kämpfen. Aber dies muss in voller Abstimmung mit der syrischen Regierung passieren," fügte er hinzu. 

Am Sonntag sagte US-Außenminister John Kerry, dass Washington seine Luftangriffe gegen ISIS nicht mit der syrischen Regierung abstimmen wird. 

"Wir werden dies nicht mit Syrien koordinieren … Diese Aktion bedarf keiner Kooperation. Wir werden tun was sie [die syrische Regierung] nicht getan hat. Syrien hatte reichlich Gelegenheit auf ISIS zu reagieren und die Bedrohung zu beseitigen", so Kerry.

Verschiedenen Medienberichten zufolge wurde ISIS von Amerika und deren Verbündeten im Kampf gegen Assad mit Waffen und finanziellen Mitteln jahrelang unterstützt. (so)

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