Putin werde persönlich entscheiden, ob man die Emails auf Wikileaks stelle, hieß es.Foto: AFP / Getty Images

Insider: Russland droht mit Veröffentlichung geheimer Clinton-Emails

Epoch Times15. Juni 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 2:00
Russland soll gedroht haben, die geheimen Mails aus Hillary Clintons Email-Skandal zu veröffentlichen. Das berichtet das US-Magazin Oilprice unter Berufung auf Geheimdienstler. Der Grund: Russland wolle eine Wahl Clintons zur US-Präsidentin verhindern.

Russland erwägt, Hillary Clintons Emails zu veröffentlichen, die sie einst unerlaubt auf einen Privatserver umgeleitet hatte, als sie Außenministerin war. Präsident Putin werde persönlich darüber entscheiden, ob man die Clinton-Emails auf eine Plattform wie Wikileaks stelle. Das berichtete das renommierte US-Magazin Oilprice am 13. Juni unter Berufung auf Informationen der Geheimdienst-Experten von Defense & Foreign Affairs.

Demnach wolle Russland mit der Veröffentlichung beweisen, dass Clinton gegen US-Gesetze verstoßen habe. Auch sei Moskau unzufrieden mit den offiziellen US-Untersuchungen. Die Russen argwöhnen, dass Obama die Veröffentlichung möglicherweise kompromittierender Erkenntnisse verhindern wolle, um die Wahl Clintons nicht zu gefährden, so Defense & Foreign Affairs. All dies hätten russische Geheimdienstler ihren US-Kollegen „diskret signalisiert“.

Moskau befürchte eine neue, aggressive Strategie in der Außenpolitik der USA, falls Clinton Präsidentin würde. Deshalb versuche man nun, den US-Wahlkampf zu beeinflussen, analysierte das Magazin.

Clinton hatte Top-Secret-Informationen auf einen Privatserver umleiten lassen und dazu den Sicherheits-Header der Emails entfernen lassen. Eine Veröffentlichung des Materials würde dies belegen, so Defense & Foreign Affairs. Neben diesem gesetzwidrigen Umgang mit Geheiminformationen war an Clintons Privatserver problematisch, dass er ein Topziel für Geheimdienste andere Länder war, speziell China, Russland, Nordkorea und den Iran.

Nur einen Tag nach der Veröffentlichung des Magazins erklärte die NATO, dass künftig auch Cyber-Angriffe den Bündnisfall auslösen könnten. Auch erklärten gestern die Demokraten, sie wären von Russen gehackt worden, die ihre Informationen über Donald Trump entwendet hätten. (rf)

(Ausführliche Berichte folgen)



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