Irakische Regierungstruppen: Ziele bei Offensive gegen Kurden erreicht

Epoch Times18. Oktober 2017 Aktualisiert: 18. Oktober 2017 9:55
Die irakischen Regierungstruppen haben nach eigenen Angaben ihre Ziele im Nordirak erreicht. "Die Sicherheit in Gebieten von Kirkuk wurde wieder hergestellt", teilte das Gemeinsame Einsatzkommando der irakischen Zentralregierung mit, das eine Offensive gegen die Kurden durchführte.

Die irakischen Regierungstruppen haben bei ihrer zweitägigen Offensive gegen die Kurden im Nordirak nach eigenen Angaben ihre Ziele erreicht.

„Die Sicherheit in Gebieten von Kirkuk wurde wieder hergestellt“, teilte das Gemeinsame Einsatzkommando der irakischen Zentralregierung am Mittwoch mit. So würden mehrere Ölfelder bei Kirkuk wieder kontrolliert. In verschiedenen Teilen der Provinz Dijala sowie in Gebieten der Niniveh-Ebene seien wieder Truppen stationiert worden.

Mit ihrer Offensive gegen die Kurden außerhalb der Autonomiegebiete im Nordirak ist es den Regierungstruppen nach eigenen Angaben gelungen, in insgesamt drei Provinzen wieder Einheiten zu stationieren, in denen sie vor drei Jahren teilweise die Kontrolle verloren hatten.

Die Spannungen waren nach dem Referendum der Kurden vom 25. September eskaliert, bei dem diese fast geschlossen für die Unabhängigkeit stimmten.

Als Reaktion auf das Referendum starteten die irakische Armee und verbündete schiitische Milizen eine Offensive, um die Kurden aus der ölreichen Provinz Kirkuk zu verdrängen. Kirkuk liegt nicht in der autonomen Kurdenregion, hatte jedoch an dem Referendum über die Unabhängigkeit von Bagdad teilgenommen. (afp)

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