Tel Aviv, Israel.Foto: JACK GUEZ/AFP/Getty Images

Iranischer Politiker: „Werden Tel Aviv dem Erdboden gleichmachen und Netanjahu keine Gelegenheit zur Flucht geben“

Epoch Times24. Februar 2018 Aktualisiert: 24. Februar 2018 14:27
Der iranische Politiker und Vorsitzende des Schlichtungsrates, Mohsen Rezai, droht Israel: "Wir werden Tel Aviv dem Erdboden gleichmachen und Netanjahu keine Gelegenheit zur Flucht geben."

Der Ton zwischen Israel und Iran wird rauer: Aus dem Iran kommen Drohungen gegenüber Israel, aber auch Israel stößt Warnungen aus.

Der iranische Politiker, Mohsen Rezai, hat angedroht Tel Aviv dem Erdboden gleichzumachen, sollte Israel „unkluge Schritte“ gegen den Iran einleiten. Zuvor warnte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu den Iran, nicht „die Entschlossenheit Israels“ zu testen – nachdem die israelische Armee eine iranische Drohne über israelischem Territorium abgeschossen hatte.

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz vor einer Woche sagte Netanjahu auch: Israel werde es nicht zulassen, dass der Iran eine „dauerhafte militärische Präsenz in Syrien“ aufbaut. Sein Land werde „wenn nötig“ nicht nur die „Stellvertreter“ des Iran bekämpfen, sondern „auch den Iran selbst angreifen“. Dies sei seine „Botschaft an die Tyrannen von Teheran“, sagte der Premier.

Netanjahu präsentierte bei der Sicherheitskonferenz auch einen Teil der abgeschossenen Drohne. Im Iran stieß diese Aktion auf Kritik – Außenminister Dschawad Sarif bezeichnete den Auftritt von Israels Staatschef als „albernen Zirkus“.

Israel und USA unterschätzen „Stärke des Widerstands“

Rezai – der ehemalige Befehlshaber der iranischen Revolutionsgarden – sagte laut der Agentur Fars News:

Zu den törichten Worten Netanjahus möchte ich sagen, dass wir Tel Aviv dem Erdboden gleichmachen und Netanjahu keine Gelegenheit zur Flucht geben werden, sollte Israel auch nur den geringsten unklugen Schritt gegen den Iran unternehmen.

Rezai, der nun Vorsitzender des Schlichtungsrates ist, meinte auch, dass sich Israel und die USA der „Stärke des Widerstands“ nicht bewusst seien. Dies sei auch der Grund dafür, dass sie „ständig eine Niederlage“ erleiden würden.

Die beiden verbündeten Länder fürchteten „den Zusammenbruch des zionistischen Regimes und den Niedergang der USA“, so Rezai.

Iran – „Sponsor des Terrorismus“

Unterdessen bezeichneten die US-Geheimdienste den Iran – im jährlichen Bericht zur weltweiten Bedrohungslage – als den „bedeutendsten staatlichen Sponsor des Terrorismus“. Dies bezieht sich vor allem auf die Unterstützung aus Teheran für die libanesische Hisbollah.

Syrien der Iran und die Hisbollah bilden ein israelfeindliches Bündnis. In der iranischen Politik wird das auch als „Widerstand“ oder „Achse des Widerstands“ bezeichnet.

(so/afp)



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