Daesh-AnhängerFoto: Getty Images

IS-Aussteiger berichtet: Daesh plant islamistischen Blitzkrieg in Deutschland

Epoch Times21. Dezember 2015 Aktualisiert: 19. Juli 2017 19:15
Ein IS-Aussteiger berichtet der Polizei in Bremen von einem großangelegten Terrorangriff auf Deutschland. Der Daesh (Islamischer Staat) plane in der Bundesrepublik mehrere Angriffe gleichzeitig durchzuführen. Aktuell würden die Dschihadisten Leute für das Attentat rekrutieren.

Das Geständnis des nach Deutschland zurückgekehrten IS-Kämpfer Harry S. ist beunruhigend. Der Terrorist sagte gegenüber der Staatsanwaltschaft in Bremen, dass der Daesh (Islamischer Staat) eine groß angelegte Terrorattacke in Deutschland plane. Dies wird in der englischen Ausgabe des Spiegel-Magazins berichtet.

Der deutsche Staatsbürger mit ghanaischen Eltern wurde nach eigenen Angaben von einem Salafisten verführt, reiste nach Syrien und trat der Dschihadisten-Miliz bei. Dort war er als Fahnenträger tätig und erschien auch in einem Propaganda-Video. Für den Kampf wurde er nie eingesetzt, aber als Selbstmordattentäter ausgebildet.

Ende Juli 2015 flüchtete er nach nur drei Monaten Aufenthalt. Er musste mitansehen, wie sechs oder sieben Geiseln des Daesh in Palmyra hingerichtet wurden. Nach eigener Aussage konnte er die IS-Gräuel nicht länger ertragen. Im Trainingslager sei er mit stundenlangen Gewaltmärschen und Stehen in der Sonnenglut für seine Zukunft im Himmelfahrtskommando, als Haus-zu-Haus-Kämpfer, präpariert worden, sagt Harry S, schreibt das Magazin Compact. Viele Mitkämpfer seien bei Einsätzen ums Leben gekommen. Darunter hätten sich auch Deutsche befunden.

Daesh plant Blitzkrieg

Bei seiner Ankunft am Bremer Flughafen wurde Harry S. festgenommen. Im Gefängnis hat er nun gegenüber den deutschen Behörden ausgepackt. Die Staatsanwaltschaft und die Beamten halten den Mann für glaubwürdig. Einige seiner Angaben haben sich auch schon bestätigt. Die von ihm geschilderte Exekution in Palmyra tauchte in einem Propaganda-Video der Terroristen auf. Seine Aussagen geben einen tiefen Einblick in die Strukturen und Strategien des Daesh.

Die Behörden würden seine Angaben über die geplanten Anschläge in Deutschland sehr ernst nehmen, heißt es. Aktuell würden die Dschihadisten nach Freiwilligen für den Terrorakt in Deutschland suchen. Dazu veröffentlichten die Dschihadisten E-Books, wie man sich als IS-Anhänger verhalten soll. Harry S. gab an, in Syrien viele Gespräche seiner ehemaligen Terror-Freunde über künftige Anschläge im Westen mitgehört zu haben.

„Sie bereiten etwas vor, das überall, zur gleichen Zeit, passiert,“ sagt Harry S. Es soll eine Art islamistischer Blitzkrieg werden.

Auch die Webseite Zerohedge berichtet über den Fall. Dort heißt es, dass die Terroristen durch die Flüchtlingswelle viel einfacher nach Deutschland einreisen könnten.

„Im Herzen Europas beginnt ein Krieg“

Das Handbuch mit dem Titel „Wie man im Westen überlebt: Ein Handbuch für Mujahideen“ beschreibt genau, wie sich die Terroristen in Europa verhalten sollen. Es wird auch erklärt wie der Daesh Europa erobern will. Darüber hinaus beschreibt das Handbuch wie man Bomben baut und Waffen schmuggelt.

Die Anleitung für die Terroristen beginnt mit der Drohung: „Im Herzen Europas beginnt ein Krieg“. (so)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion