IS-Kämpfer flüchten vor den russischen Angriffen, in Syrien teilweise rasiert und als Frau verkleidet nach Nordafrika und in die Türkei.Foto: ARIS MESSINIS/AFP/Getty Images

IS-Kämpfer fliehen rasiert und als Frauen verkleidet vor russischen Angriffen

Epoch Times21. Oktober 2015 Aktualisiert: 21. Oktober 2015 12:39
IS-Kämpfer sollen in Massen vor den russischen Angriffen in Richtung Türkei fliehen. Viele davon bartlos und in islamische Frauenkleider gehüllt.
IS-Kämpfer sollen rasiert und als Frauen verkleidet aus Syrien fliehen, berichtet AWDnews. Im Zuge der Angriffswelle durch russische Luftstreitkräfte zur Unterstützung von Präsident Bashar al-Assad sollen viele der IS-Kämpfer Syrien verlassen. 40 IS-Kämpfer wurden gerade im westlichen Zentral-Syrien getötet, berichtet Anonymus.
In den Social-Media sind Bilder aufgetaucht, die Bärte von Kämpfern zeigen sollen. Der irakische Journalist Hala Jaber twitterte Berge von Haaren als Beleg. Dazu heißt es, verängstigte IS-Kämpfer hätten sich rasiert und massenweise als Frauen verkleidet, um als Flüchtlinge in die Türkei und nach Europa gelangen zu können.

Sharia verbietet Rasur von muslimischen Männern

Um nicht erkannt zu werden, sollen sich viele mit dem Gewand der islamischen Frau, dem Niqab, verkleidet haben. Dieses verdeckt den Körper vollständig und lässt nur die Augen frei. Sowohl das Rasieren als auch das Tragen von Frauenkleidung ist muslimischen Männern der Sharia nach untersagt.
Insgesamt flog die russische Luftwaffe bereits 530 Angriffe und tötete hunderte Terroristen. Dutzende Kommandoposten und andere IS-Infrastruktur wurden bereits zerstört. Laut russischen Sicherheitskräften haben hunderte IS-Kämpfer ihre Waffen niedergelegt und flüchten Richtung Türkei. 
“Der Großteil der bewaffneten Gangs sind demoralisiert. Die Unzufriedenheit mit Kommandeuren unter den Kämpfern wächst zunehmend und es gibt Vorfälle von Befehlsverweigerung”, so der russische General Kartapolow gegenüber Medien, laut Anonymus. Vorfälle von Fahnenflucht seien nicht mehr der Einzelfall, sondern eine Massenerscheinung unter den Dschihadisten, ergänzt er. (dk)



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