IS kündigte Orlando-Massaker an – Imam verkündet: Schwule töten ist „barmherzig“

Epoch Times13. Juni 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 20:46
Drei Tage vor dem Attentat in dem Schwulenclub in Orland, gab die Terror-Miliz in einem Statement bekannt, Florida anzugreifen. Im April rief ein Imam in Orlando dazu auf, alle Schwulen aus "Barmherzigkeit" zu ermorden...

In der Nacht zum Sonntag kam es in Orlando, Florida, zu einem Massaker in einem Schwulenclub. Dabei tötete ein 29-jähriger Mann 50 Menschen und 53 weitere wurden verletzt. Erst Stunden nach den ersten Schüssen stürmten Polizisten den Club und erschossen den Attentäter.

Das FBI erklärte, der von den Ermittlern als Omar Mateen identifizierte Täter habe sich in einem Anruf bei der Polizei im unmittelbaren Zusammenhang mit der Bluttat zum Islamischen Staat (IS, Daesh) bekannt. "Ich habe IS die Treue geschworen", soll er gesagt haben. 

Zudem behauptete eine IS-nahe Nachrichtenagentur, den Angriff habe ein Kämpfer der Terrormiliz ausgeführt. 

IS kündigte Tat im Voraus an 

In einem am 9. Juni 2016 veröffentlichten Bericht auf der Webseite shoebat.com heißt es: "Radikale Islamisten der Terror-Miliz IS gaben in einem Statement bekannt, Florida anzugreifen. Zudem veröffentlichten die Terroristen eine "Todesliste" mit den Namen Tausender Amerikaner, die nun nach und nach bei Anschlägen ermordet werden sollen.

Doch nicht nur unmittelbar vor dem Attentat wurde vor Anschlägen in den USA gewarnt. Im April rief ein radikaler muslimischer Imam in Orlando vor laufenden Kameras dazu auf, alle Homosexuellen in der Umgebung zu ermorden. Es sei ein Akt der "Barmherzigkeit", Homosexuelle zu töten, so der Imam. 

Nach dieser Botschaft warnten Beobachter vor den brutalen Folgen solcher Aufrufe. 

Orlando-Täter arbeitete für US-Regierung 

Wie jetzt bekannt wurde, war der Täter im U.S. Department of Homeland Security beschäftigt. Mateen, ein US-Bürger mit afghanischen Wurzeln, hat in Florida für die weltgrößte Sicherheitsfirma G4S gearbeitet. Dies bestätigte das Unternehmen in der Nacht auf Montag, berichten verschiedene Medien übereinstimmend.

Das FBI wusste offenbar auch, dass der Afghane Kontakte zu Terrorverdächtigen hatte. 2013 und 2014 wurde er wegen möglicher Verbindungen zum IS vom FBI überwacht, dies gab ein Vertreter des Bundeskriminalamts vor Journalisten bekannt. Aktuell habe Mateen aber nicht unter Beobachtung gestanden.

Nach der Tat meldete sich die frühere Frau des 29-Jährigen zu Wort. Sie gab an, dass der Mann sich in der Ehe "äußerst aggressiv" verhalten habe und sie mehrfach geschlagen habe. "Er brauchte dafür nicht einmal einen Grund. Selbst, wenn er meinte, die Wäsche sei falsch gemacht worden, schlug er mich", berichtete die Frau. Der 29-Jährige sei "hochgradig instabil" gewesen, so seine Ex-Frau. Mateen soll während der Ehe auch zahlreiche Waffen im Haus gehortet haben. (so) 

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