ISIS: So brutal behandelt der Islamische Staat seine Anhänger

Epoch Times7. Februar 2015 Aktualisiert: 7. Februar 2015 15:26

Rund 200 deutsche ISIS-Mitglieder sind angeblich wieder nach Deutschland zurückgekehrt, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Es heißt, dass etwa jeder fünfte deutsche Dschihadist mit den Sicherheitsbehörden kooperiert und Insiderinformationen über ISIS preisgibt.   

Die zurückgekehrten Anhänger des Islamischen Staates berichten darüber, dass die Terrormiliz auch gegen die eigenen Leute mit äusserster Brutalität vorgeht. Viele der Heimkehrer schildern ein Klima der Angst, des Misstrauens und der Erbarmungslosigkeit, so die "SZ".

Einer der deutschen Dschihadisten sagte, dass er in ein "Schlachthaus" gebracht wurde, weil er seinen Pass nicht abgegeben habe. Er sagte, dass die Wände und der Boden voller Blut waren und dass die Terroristen eine Leiche ohne Kopf in seinen Schlafbereich geschmissen haben.

Wenn die Miliz jemanden als Spitzel entlarvte, dann wurde dieser gefoltert, erschossen oder geköpft, heißt es in dem Bericht. Angeblich gibt es auch Aussagen darüber, dass Rückkehrer, die ohne schriftlichen Passierschein eines Emirs versucht hätten, das Land zu verlassen, erschossen wurden. Die Neuankömmlinge mussten sich angeblich auch brutalen Mutproben stellen. Sie mussten jemanden ermorden, um dem ISIS ihre Ergebenheit zu beweisen. 

Es heißt, dass der Großteil der Rückkehrer traumatisiert oder desillusioniert seien. (so)  

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