Keine Menschenrechte im kommunistischen China: 70 Jahre Menschenrechtserklärung, 69 Jahre Unterdrückung, 19 Jahre Verfolgung

Epoch Times9. Dezember 2018 Aktualisiert: 10. Dezember 2018 7:49
"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren", heißt es in Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die vor 70 Jahren verabschiedetet wurde. Die Kommunistische Partei Chinas sieht das anders.

Seit 70 Jahren ist die Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen weltweit, einschließlich in China gültig. Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) hält jedoch seit 1949 ihre Macht durch brutale Unterdrückung des chinesischen Volkes aufrecht.

Derzeit werden in China neben den Hauschristen, den Uiguren und Kritikern des Regimes auch die Praktizierenden der buddhistischen Meditationspraxis Falun Gong, auch Falun Dafa genannt, brutal unterdrückt und gejagt. Seit 19 Jahren werden Falun Gong-Praktizierende verfolgt – bis zum heutigen Tag.

Deshalb finden zum Menschenrechtstag rund um den 10. Dezember in verschiedenen deutschen Städten Kundgebungen, Kerzenlichtmahnwachen und Filmvorführungen zum Thema „Falun Gong“ statt. Nach Angaben der Organisatoren der Veranstaltungen werden „die Verfolgung, die Folter und der Organraub an Gewissensgefangenen in China“ thematisiert und an die Opfer erinnert.

China – ein Mitglied im UN-Menschenrechtsrat

Seit der Erklärung der Menschenrechte gilt deren Einhaltung als Ziel und Aufgabe für alle Völker dieser Welt.

Die Menschenrechte sind angeboren und besagen, dass alle Menschen frei und gleich an Würde sind. Es darf dabei auch nicht in Hautfarbe, Vermögen, Rasse, Geschlecht, Religion, Überzeugung, Herkunft oder sonstigem unterschieden werden,“ heißt es in der Erklärung.

Neben 46 anderen Ländern ist China sogar ein Mitglied des UN-Menschenrechtsrates und das, obwohl die Menschenrechte aus Sicht der Kommunistischen Partei Chinas keine „starre Kategorie sind“, sondern sich „entwickeln und verändern“ würden, je nachdem wie sich der Staat entwickle.

Die Geschichte der KP-Chinas ist blutig

Die Geschichte des chinesischen Regimes ist eine Geschichte der Verfolgung, Unterdrückung und Zerstörung – der Terror für das chinesische Volk begann früh und dauert bis heute.

1949, gleich nach der kommunistischen Revolution im Reich der Mitte, wurden Grundbesitzer, Eliten der Wirtschaft, Intellektuelle und politische Dissidenten verfolgt und zu Tausenden ermordet. Später kamen neue Zielgruppen hinzu: die Tibeter, die Uiguren, Hauschristen und Falun Dafa-Praktizierende.

Falun Dafa ist die größte Gruppe die vom chinesischen Regime verfolgt wird. Die buddhistische Meditationspraxis für Körper und Geist, beruht auf den universellen Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Die Praktik wurde der Öffentlichkeit 1992 von Herrn Li Hongzhi in China vorgestellt und erfreute sich schnell großer Beliebtheit – nicht zuletzt wegen der positiven körperlichen Auswirkungen.

Schätzungen zufolge wurde das tief in der chinesischen Kultur verwurzelte kostenlose Qigong bis 1999 von jedem 13. Chinesen praktiziert. Die große Anzahl der Praktizierenden – die die Anzahl der Mitglieder der Kommunistischen Partei Chinas überstieg – war dem damaligen Führer Jiang Zemin ein Dorn im Auge – er startete eine unbarmherzige Verfolgung, die bis heute andauert.

Die Meditation wird derzeit von über 100 Millionen Menschen in 114 Ländern weltweit praktiziert.

Systematischer Organraub auf Abruf

Nach Angaben von unabhängigen Forschern, Menschenrechtsanwälten und Betroffenen sind Folter in Gefängnissen und systematischer Organraub auf Abruf die häufigsten Todesursachen der Falun Dafa-Praktizierenden in China.

Die Webseite faluninfo.eu macht darauf aufmerksam, dass allein im 1. Halbjahr 2018 über 3.000 illegale Verhaftungen von Falun Dafa-Anhängern in China dokumentiert wurden.

Auf der Webseite, die das Schicksal der Betroffenen dokumentiert, heißt es:

„Dies ist nicht nur ein chinesisches Problem, sondern ein globales, da China ein „Global Player“ ist. Das KPCh-Regime streckt seine Hände nach allen Kontinenten hin aus. Wir müssen diese Krise der Menschenrechte stoppen und uns vor den Menschenrechtsverletzungen durch die KPCh schützen. Dies ist eine Menschenrechtskrise, die niemand ignorieren sollte. Es ist Zeit für uns alle darüber nachzudenken und zu handeln.“ (so)

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