„Keiner kann ihn leiden“: Hillary Clinton greift in Vorwahlkampf ein – mit Breitseite gegen Sanders

Von 21. Januar 2020 Aktualisiert: 21. Januar 2020 19:38
Mit einer überraschend deutlichen Absage an den möglichen demokratischen Präsidentschaftskandidaten Bernie Sanders hat sich Ex-US-Außenministerin Hillary Clinton zu Wort gemeldet. Er und sein Team würden eine Kultur der "Einschüchterung" gegenüber Frauen pflegen.

Ungewohnt kritisch hat sich die frühere Außenministerin und zweimalige US-Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, über den Vorwahlkandidaten und Senator von Vermont, Bernie Sanders geäußert.

Wie die „Washington Times“ berichtet, hat sie in einem Interview sogar Zweifel anklingen lassen, ob sie Sanders, sollte dieser die Vorwahlen für sich entscheiden und die Nominierung erlangen, überhaupt unterstützen würde.

„Er bekommt nichts gebacken“

In einem Gespräch für eine neue Dokumentation hatte Clinton über Bernie Sanders gesagt:

Er ist seit Jahren im Kongress. Er hatte gerade mal einen Senator, der ihn unterstützt hat. Keiner kann ihn leiden. Keiner will mit ihm arbeiten. Er bekommt nichts gebacken. Er war ein Karrierepolitiker. Es ist nichts als ein Humbug und ich bedauere es sehr, dass Leute darauf reinfallen.“

In einem Interview mit dem „Hollywood Reporter“, das am Dienstag (21.1.) veröffentlicht wurde, erklärt sie auf Nachfrage, dass sie diese Einschätzung nicht relativieren wolle. Auch bezüglich der Frage, ob sie Sanders unterstützen würde, erklärte die Politikerin, sie wolle sich auf eine solche Aussage nicht einlassen.

Clinton beschuldigt ihn, Teil einer einschüchternden Kultur gegenüber Frauen zu sein, die in der US-amerikanischen Politik Platz gegriffen habe: „Wir sind immer noch in einer verbissen geführten Vorwahlphase. Ich kann aber sagen, dass es nicht nur an ihm [Sanders] liegt, sondern an der Kultur um ihn herum. Es ist sein Führungsteam. Es sind seine prominenten Unterstützer. Es sind seine Online-Bernie-Bros und deren hemmungslose Angriffe auf viele seiner Mitbewerber, insbesondere die Frauen. Und ich hoffe, dass Menschen das beachten, denn es sollte uns sorgenvoll stimmen, dass er diese Kultur zugelassen hat – nicht nur zugelassen, er scheint sie sogar noch zu unterstützen.“

Distanzierung von Biden-Beschimpfung

Sanders soll unter anderem mit dem Argument von der Wahl seiner Konkurrentin Elizabeth Warren abgeraten haben, eine Frau hätte „keine Chance, gewählt zu werden“. Er bestritt, diese Aussage so getan zu haben, dennoch steht er seither im Ruf, Chauvinismus zu pflegen.

Am gestrigen Montag hat Sanders sich von einem Meinungsartikel eines bekannten Unterstützers distanziert, in dem der frühere Vizepräsident Joseph R. Biden als korrupt bezeichnet wurde. Er forderte seine Anhänger dazu auf, nicht so aggressiv im Internet gegen seine Gegner aufzutreten.

„Ich appelliere an meine Unterstützer: Bitte befleißigt euch eines zivilen Umgangstons“, äußerte Sanders gegenüber CBS. „Übrigens sind wir nicht die einzige Kampagne, die ein Problem damit hat. Auch andere agieren ähnlich. Ich appelliere an alle: Debattiert über die Themen.“

Sanders hatte sich in den vergangenen Wochen in Umfragen gegenüber den meisten anderen demokratischen Kandidaten abgesetzt. An der Spitze steht jedoch immer noch der frühere Vizepräsident Joe Biden. Er wirbt mit seiner politischen Erfahrung und seiner „Wählbarkeit“, die ihn von Kandidaten wie Sanders, der für eine sozialistische Linie steht, unterscheide.

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