Kongress gibt Geheimdokumente frei: Welche Rolle spielte Saudi-Arabien bei 9/11?

Epoch Times18. Juli 2016 Aktualisiert: 18. Juli 2016 10:46
Wer waren die Drahtzieher hinter den Anschlägen am 11. September 2001 in Amerika? Hat Saudi-Arabien die Attentäter gekannt, oder gar unterstützt? Fragen über Fragen zu den Ereignissen von 9/11 die bislang niemand beantworten will.

Die Hintergründe zu den Anschlägen auf das World Trade Center in New York 2001 wurden bislang nicht aufgeklärt. Die offizielle Version ist Dutzenden Experten und Wissenschaftlern zufolge völlig lückenhaft. (Siehe: Die 9/11 Konsensdiskussion: Der “Primäre Gegenbeweis ” zeigt Fehler im offiziellen Bericht zu 9/11 auf)

Es gibt viele Zweifel an der Darstellung der Ereignisse, die durch die offizielle Version nicht ausgeräumt werden können. (Siehe: USA: 60 Prozent der Amerikaner bezweifeln offizielle Version des 11.September 2001 (VIDEO)

Vor wenigen Tagen hat der US-Kongress bisher geheim gehaltene Dokumente veröffentlicht. Es handelt sich dabei um Teile eines parlamentarischen Untersuchungsberichts, die knapp 15 Jahre unter Verschluss waren. Die Untersuchung befasste sich auch mit der Frage, ob saudische Staatsbürger, die mit den Attentätern Kontakt hatten, über die Anschlagspläne informiert waren. (Siehe: 9/11 Report)

Der offiziellen Version zufolge haben Attentäter des Terrornetzwerks Al-Kaida am 11. September 2001 das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington mit gekidnappten Flugzeugen angegriffen. Eine vierte entführte Maschine stürzte ab. Damals gab es offiziellen Untersuchungen zufolge keine Beweise dafür, dass die saudische Regierung oder hohe saudische Beamte die Drahtzieher unterstützten.

Das nun veröffentlichte 28-seitige Dokument zeigt, dass es doch mögliche Verbindungen zwischen saudischen Offiziellen und Verantwortlichen von Al-Kaida gab. Darunter auch Kontakte zwischen den Terroristen und saudischen Staatsbürgern in Südkalifornien. Die saudische Regierung streitet jegliche Mitverantwortung für die Al-Kaida-Anschläge ab.

Die Hinterbliebenen der 9/11-Opfer und verschiedene Abgeordnete verlangten 13 Jahre lang, die Veröffentlichung der Kapitel, die der frühere Präsident George W. Bush schwärzen ließ. Zur Begründung hatte dieser angeführt, Geheimdienstquellen und -methoden müssten geschützt werden.

Die Familien der Opfer verlangten auch Saudi-Arabien für die Terroranschläge zur Verantwortung zu ziehen. Darauf hin hatte die US-Kongresskammer im Mai eine Vorlage eines Gesetzes verabschiedet, die es Familien der Opfer ermöglichen sollte, Saudi-Arabien als Staat zur Verantwortung zu ziehen.

Das Inkrafttreten des Gesetzes scheiterte jedoch, da sich US-Präsident Barack Obama, dessen Zustimmung nötig gewesen wäre, dagegen ausgesprochen hatte.

Trotz der Veröffentlichung dieses Dokuments, bleiben noch immer viele Fragen zu 9/11 und den Anschlägen in Washington ungeklärt. (so)

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