Kriegsverletzungen bei NATO-Operation „Dragon strike“ dramatisch angestiegen

Epoch Times13. Oktober 2010 Aktualisiert: 13. Oktober 2010 11:11
Bei „Dragon strike“ denkt man eher an ein Computerspiel als an eine Militäroperation der NATO in Afghanistan. Unter der Operation, zu deutsch Drachenschlag, sind seit Mitte September tausende US-amerikanische und …

Bei „Dragon strike“ denkt man eher an ein Computerspiel als an eine Militäroperation der NATO in Afghanistan. Unter der Operation, zu deutsch Drachenschlag, sind seit Mitte September tausende US-amerikanische und afghanische Soldaten rund im die Taliban-Hochburg Kandahar im Einsatz. Sie gilt als wichtigster Prüfstein für die neue Strategie von US-Präsident Barack Obama, hieß es in einem Artikel der „Frankfurter Rundschau“. Sie soll nach neun Jahren Krieg die Wende am Hindukusch bringen und den unruhigen Süden von den Taliban zurückerobern.

Nach Einschätzung des Roten Kreuzes hat sich die Sicherheitslage in Afghanistan dramatisch verschlechtert, schreibt die Nachrichtenagentur „Reuters“. In Kandahar behandelten Ärzte des Regionalkrankenhauses Mirwais im August und September knapp 1.000 Patienten mit Kriegsverletzungen, wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) am Dienstag mitteilte. Dies sei ein trauriger Rekord. Die Zahl habe sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppelt.

Erst vergangene Woche sind bei einer Anschlagserie neun Menschen in der südafghanischen Stadt ums Leben gekommen, 26 weitere wurden verletzt. Der stellvertretende Bürgermeister von Kandahar, Noor Ahman, kam bei einem Attentat ums Leben. (jel)

 

 

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