London: Experiment zur bargeldlosen Gesellschaft

Epoch Times23. Juni 2014 Aktualisiert: 23. Juni 2014 17:24

Als Teil eines Experiments verbannt eine Einkaufsstraße in Chorlton, South Manchester nun das Bargeld. Mit dem Experiment sollen die Briten getestet werden, wie diese auf eine bargeldlose Gesellschaft reagieren würden. Laut Infowars, einem amerikanischen Nachrichtenportal, sollen alle Londoner Busunternehmen ab nächsten Monat kein Bargeld mehr annehmen. Der Kreditkartenprozessor Handepay überwacht den Versuch. 

Die "physische Währung wird innerhalb von 20 Jahren verschwinden," berichtet die Manchester Evening News. Deshalb sei es notwendig, die Gesellschaft mit solchen Experimenten darauf vorzubereiten.

Ab 6. Juli wird in den Londoner-Bussen kein Bargeld mehr akzeptiert werden. Dadurch sind die Kunden gezwungen, sich eine Oyster-Karte, Pre-Paid-Karte oder kontaktlose Zahlungskarten zuzulegen, um diese öffentlichen Verkehrsmittel nutzen zu können.

"Es ist ein riesiger Aufwand, die Menschen auf eine bargeldlose Gesellschaft vorzubereiten", schreibt der Ökonom Martin Armstrong. Weiter sagte Armstrong: "Während die Goldbugs beworben werden, steigt das Gold und der Dollar wird wegen dem Fiatgeld zusammenbrechen. Die Technologie hat sie überholt und macht ihre Argumente zu barbarischen Relikten der Vergangenheit."

Die Idee der bargeldlosen Gesellschaft wird als unvermeidliche Folge – wegen rückläufigen Barzahlungen, dem Anstieg von Kreditkartenhaltern und kontaktloser Zahlungstechnologie – vermarktet. Skeptiker meinen jedoch, dass die Beseitigung von Bargeld ein weiteres Mittel zur Abschaffung der Anonymität ist.

Alternativen zum Bargeld, welche noch Anonymität bieten könnten, sind Krypto-Währungen wie Bitcoin. (so) 

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