Maddie McCann vor zehn Jahren verschwunden – Männer auf Fahndungsfoto haben verblüffende Ähnlichkeit mit Podesta-Brüdern

Epoch Times1. May 2017 Aktualisiert: 1. Mai 2017 12:16
Maddie McCann ist vor 10 Jahren an der portugiesischen Algarve-Küste verschwunden. Seit dem gibt es keine Spur von dem Mädchen. Es gibt jedoch Fahndungsfotos - die wegen der Ähnlichkeit zwischen möglichen Entführern und den Podesta-Brüdern - vergangenen Winter für Aufsehen sorgten.

Die Eltern der vor zehn Jahren an der portugiesischen Algarve-Küste verschwundenen Maddie McCann geben die Hoffnung nicht auf, ihr Kind eines Tages wiederzusehen.

„Es geht vielleicht nicht so schnell wie wir wollen, aber es gibt echte Fortschritte, die uns ermutigen sollten, und wir müssen einfach weitermachen – was auch immer es kostet, wie lange es auch dauert“, sagte Kate McCann in einem am Sonntag ausgestrahlten BBC-Interview.

„Meine Hoffnung, dass Madeleine irgendwo da draußen ist, ist nicht geringer als vor fast zehn Jahren“, sagte die Mutter. Am kommenden Mittwoch jährt sich das Verschwinden der kleinen Madeleine McCann zum zehnten Mal. Das Kind war kurz vor seinem vierten Geburtstag aus der Ferienwohnung seiner Eltern in Praia da Luz an der Algarve-Küste verschwunden, während seine Eltern in einem nahe gelegenen Restaurant zu Abend aßen. Von dem Mädchen fehlt seither jede Spur.

Die Polizei vermutet eine Entführung, schließt aber auch andere Möglichkeiten nicht aus. Die portugiesische Polizei stellte die Ermittlungen nach 14 Monaten ein, nahm sie fünf Jahre später jedoch wieder auf. Die britische Polizei eröffnete 2011 eigene Ermittlungen, die jedoch inzwischen zurückgefahren wurden.

Auf Facebook schrieb Kate McCann zum Jahrestag von Maddies Verschwinden: „Die meisten Tage sind wie alle anderen – einfach ein neuer Tag. 3. Mai 2017 – ein neuer Tag. Aber zehn Jahre: eine schreckliche Wegmarke für die Zeit, gestohlene Zeit.“

Fahndungsfotos sorgen für Aufsehen

Im Zuge des US-Wahlkampfes vergangenen Winter veröffentlichte die Enthüllungsplattform Wikileaks Tausende E-Mails von John Podesta. Zahlreiche Internetaktivisten und Rechercheure wollen darin Hinweise auf Verstrickungen des Vertrauten der ehemaligen US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton in einen Pädophilenring entdeckt haben.

Im Fokus der Mutmaßungen stand dabei auch die Washingtoner Pizzeria mit dem Namen „Comet Ping Pong“. Besitzer der Pizzeria ist der einflussreiche Unterstützer und Fundraiser der Demokratischen Partei, James Alefantis. Das Lokal findet in den Podesta-Mails häufig Erwähnung.

Zudem gab es auf Twitter und Reddit unter dem Hashtag #Pizzagate zunehmend Spekulationen darüber, dass John Podesta und dessen Bruder Tony in die Entführung von Madeleine McCann verstrickt sein könnten.

Trotz auffälliger Ähnlichkeiten der Podesta-Brüder mit polizeilichen Fahndungsfotos in dem Fall Madeleine wurden die Vorwürfe jedoch nicht bestätigt. (Siehe: Clinton warnt vor Gefahr durch „Fake-News“ im Internet – „Pizzagate“: Es gibt viele Hinweise auf Verbindung zu Pädophilenring)

(afp/so)

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