Malaysia Airlines MH 17 und MH 370: Abgekartetes Spiel großer Verschwörer gegen eine Mini-Airline?

Epoch Times20. Juli 2014 Aktualisiert: 20. Juli 2014 17:57

Drei Tage nach dem Absturz der Malaysia Airlines MH 17 in Krisengebiet Ukraine herrscht das Informations-Chaos: Im Raum stehen 298 Tote, aggressive Schuldzuweisungen und verschiedene Theorien über Raketen oder Kampfjet-Abschuss. Die Möglichkeit eines technischen Versagens wurde praktisch von vornherein ausgeschlossen, das Wort „Verbrechen“ stand von Anfang an im Raum. Je länger man sich die Nachrichtenlage ansieht, um so verwirrender wird das Ganze. Auch drängt sich die Frage auf, ob hier nicht wieder konsequent vertuscht wird und die Mächtigen nicht schon längst Bescheid wissen.

Zweimal Malaysia Airlines – nanu!

Merkwürdig ist es ja schon, dass ausgerechnet zwei Passagierflugzeuge von Malaysia Airlines innerhalb von 5 Monaten vom Unglück heimgesucht wurden. Erst verschwand MH 370 von Kuala Lumpur auf dem Weg nach China. Nun crashte MH 17 auf dem Weg von Amsterdam zurück zum Heimatflughafen. Soviel Zufall kann es eigentlich kaum geben, es sei denn, das Weltschicksal hat sich hier einen sehr schlechten Scherz erlaubt – oder wir haben es tatsächlich mit einem abgekarteten Spiel großer Verschwörer zu tun, die diese Tragödien bewusst inszeniert haben, um irgendwelche politischen Ziele zu erreichen. Täglich düsen Tausende Passagierflugzeuge um den Globus, warum ausgerechnet zwei Malaysia Airlines Unglücke hintereinander?

So klein ist Malaysia Airlines im internationalen Vergleich

Eine Anzahl der zivilen Passagierflugzeuge, die weltweit im Einsatz sind, konnte EPOCH TIMES leider nicht auf die Schnelle finden. Hier jedoch die Anzahl aller Flugzeuge, die für die drei weltgrößten Flugallianzen unterwegs sind: Star Alliance, SkyTeam und oneworld Alliance (zu der auch Malaysia Airlines gehört) bringen es laut Wikipedia auf insgesamt 12.108 Passagierflugzeuge. Von dieser riesigen Luftflotte gehören gerade mal 95 Flugzeuge, also 0,78 Prozent der Malaysia Airlines.

Zum Vergleich: Die Lufthansa ist nach Flottengröße die siebtgrößte Airline der Welt. Sie verfügt aktuell über 401 Passagierflugzeuge, samt Tochtergesellschaften sind es sogar 650. Getoppt wird sie von den großen US-amerikanische Unternehmen Delta Airlines (1.280 Flugzeuge), United Airlines (1264), American Airlines (873), Southwest Airlines (683), US Airways (621) und der China Southern Airlines (423). (Siehe Wikipedia).

Die Lufthansa machte außerdem mit ihren 117922 Mitarbeitern einen Umsatz von 30,0 Milliarden Euro im Jahr 2013. Demgegenüber hat Malaysia Airlines aktuell rund 19.000 Mitarbeiter und nur 3,3 Milliarden Dollar Jahresumsatz (2,44 Milliarden Euro).

Wären Flugzeugunglücke „fair“ verteilt, dann …

Aus den obenstehenden Zahlen lässt sich leicht die Dimension ablesen, mit der wir es hier zu tun haben. Würde das Schicksal Flugzeugabstürze per Zufall und „fair“ verteilen, dann hätte es wohl kaum zweimal hintereinander die kleine malaysische Staatsairline getroffen, die für ihr Land so wichtig ist, weil Malaysia geographisch auf zwei Inseln verteilt ist. Nun ist die Airline in ihrer Existenz bedroht. Auch ist Malaysia als ehemalige britische Kronkolonie, die erst seit 1963 vollständig unabhängig ist und sich durch prosperierende Wirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten zum Schwellenland gemausert hat, immer noch ein – Pardon – kleiner unwichtiger Staat …

Sollten die Flugzeuge MH 370 und MH 17 also einem internationalen Machtpoker mit verborgenen Motiven geopfert worden sein und ihr Verschwinden, bzw. Abstürzen die Absicht von wem auch immer gewesen sein – dann wurde Malaysia höchstwahrscheinlich als wehrloses Opfer ausgewählt, das weder über Macht, Geld noch Publicity verfügt.

Sowohl der Staat Malaysia als auch die kleine Malaysia Airlines sind einfach ein zu kleines Licht, um Proteste oder unabhängige Untersuchungen dieser mysteriösen „Unglücke“ international wirkungsvoll zu etablieren – egal ob der große Unbekannte nun China, Russland oder USA heißt.

Chinesen glauben an Entführung von MH 370

In China zumindest ist die Vermutung, dass das Verschwinden von MH 370 eine Entführung mit politischem Hintergrund war, bis heute nicht totzukriegen. MH 370 könnte mit Hilfe des chinesischen Militärs entführt, das Mobilfunknetz des einzigen Anbieters China mobile zum Zeitpunkt der Entführung wirksam ausgeschaltet worden sein. Außen wie innenpolitisch war das Verschwinden von MH 370 für Chinas Regime ein willkommenes Ereignis, ein „Red Herring“ der das Volk emotionalisierte, in Trauer vereinte und perfekt von internen Problemen ablenkte.

Ausführliche Analyse siehe: „Landete Flug MH 370 doch in China?

(PS: Auch wenn der Absturz von MH 17 auf den ersten Blick nichts mit China zu tun hat, hat er dort trotzdem wieder das Timing der perfekten Ablenkung: Denn genau heute, am 20. Juli 2014, ist der 15. Jahrestag der immer noch andauernden Verfolgung von Falun Gong, jenem gigantischen Menschenrechtsverbrechen, mit dem sich Chinas Regime innen wie außenpolitisch das eigene Grab schaufelt. Siehe: „Warum Chinas Tabu-Thema Falun Gong die Welt betrifft“ ) (rf)

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