Malaysia Airlines MH17: Steckt Israel hinter dem Abschuss?

Epoch Times17. November 2014 Aktualisiert: 17. November 2014 12:28

Nicht Russland sonder Israel soll hinter dem Abschuss von Malaysia Airlines MH17 über der Ostukraine stecken. Dies behauptet Professor James Henry Fetzer, ein US-amerikanischer politischer Kommentator.

In einem Telefon-Interview sagte der Professor zu PressTV: "Die USA behaupten, dass die neu veröffentlichten Fotografien von Russland – auf denen zu sehen ist, dass ukrainische Militärjets den Malaysia Airlines Flug MH17 abgeschossen haben – absurd wären. Das bedeutet aber nicht, dass die Bilder nicht authentisch sind, oder, dass das Flugzeug nicht von ukrainischen Jets abgeschossen wurde."

Am Freitag veröffentlichten russische Staatsmedien Satellitenbilder, die angeblich einen Mikojan-Gurewitsch MiG-29 Kampfjet zeigen, der eine Rakete auf die Passagiermaschine abfeuerte.

Die Boeing 777 stürzte am 17. Juli in der Konfliktzone im Osten der Ukraine ab. In der Maschine befanden sich 298 Passagiere, von denen keiner überlebte. Die USA und andere westliche Länder beschuldigen Russland die pro-russischen Separatisten im Osten der Ukraine mit Buk-Raketen ausgestattet zu haben um das Flugzeug abzuschießen.

"Es ist so, dass ich Rumpfteile von MH17 gesehen habe und es darauf Einschusslöcher gibt. Es weist alles darauf hin, dass die Maschine von Jets aus zwei verschiedenen Positionen abgeschossen wurde," sagte Fetzer.

"Es ist nicht nur so, dass an dieser Geschichte nichts absurdes ist, sondern es ist die einzige Möglichkeit die Sinn macht. Es scheint als habe weder Russland noch die pro-russischen Separatisten etwas damit zu tun gehabt," fügte er hinzu.

MH17 Abschuss ein Ablenkungsmanöver von Israel? 

Weiters sagte er, dass der Abschuss von MH17 Bestandteil einer Propagandakampagne gewesen sein könnte um von Israels Invasion in Gaza abzulenken. Er erwähnte auch, dass zu dem Zeitpunkt des Unglücks von MH17 das Flugzeug von Wladimir Putin in der Nähe der Passagiermaschine gewesen wäre. 

Fetzer sieht auch eine Verbindung zwischen dem Abschuss von MH17 und dem Verschwinden des Malaysia Airlines Flug MH370. Die Boeing 777 verschwand am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking samt Passagieren spurlos.

"Tatsache ist, dass mehrere Ersthelfer an der Absturzstelle von MH17 aussagten, die Leichen befänden sich im fortgeschrittenen Verwesungszustand und wären nicht "frisch". Sie sagten, dass die toten Menschen bei der Absturzstelle wahrscheinlich schon früher starben. Dies führte zu der Spekulation, dass der Flug MH17 eigentlich die malaysische Passagiermaschine MH370, die vor einigen Monaten in Südostasien verschwand, sein könnte," so Fetzer.

"Es gab einen Bericht von Christopher Berlind in dem es heißt, dass ein identisches Flugzeug auf einem Hangar in Israel gesichtet wurde. Das würde mich nicht überraschen," fügte er hinzu.

"Unterm Strich gesagt, Israel versucht die Öffentlichkeit zu täuschen und zu betrügen und hätte in diesem Fall auch ein großes Motiv gehabt um die Aufmerksamkeit der Welt von deren Verbrechen in Gaza abzulenken," so Fetzer.

Im 50 Tage-Krieg zwischen Israel und Palästina im Juli und August diesen Jahres, sind über 2000 Palästinenser getötet worden. Die Opfer waren überwiegend Zivilisten, darunter viele Frauen und Kinder. (so) 

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